Ava spannt mit Sanitas zusammen

07. Februar 2020 10:31

Zürich - Das Zürcher Start-up Ava entwickelt ein Armband, das Frauen hilft, schwanger zu werden. Nun spannt es mit der Krankenversicherung Sanitas zusammen. Diese wird das Armband in ihre Zusatzversicherung für Kinderwunschbehandlungen integrieren.

Ava hat ein Armband entwickelt, das Frauen beim Schwangerwerden hilft. Dafür misst es über Nacht neben der Temperatur acht weitere physiologische Parameter wie Atemfrequenz und Puls. Algorithmen ermitteln so die fruchtbarsten Tage mit einer Genauigkeit von 89 Prozent in Echtzeit, so die Angaben des Start-ups.

Nun geht Ava laut einer Mitteilung eine Partnerschaft mit Sanitas ein. Der Krankenversicherer wird das Armband von Ava in seine Zusatzversicherung integrieren, die Kinderwunschbehandlungen umfassend abdeckt. Konkret werden Frauen das Ava-Armband beim Abschluss so einer Versicherung gratis beziehen können. Sollte sich der Kinderwunsch mit dem Armband nicht erfüllen, deckt die Versicherung von Sanitas Behandlungen wie künstliche Befruchtung inner- und ausserhalb des Mutterleibs.

Laut Ava sind Schweizer Frauen heutzutage bei ihrem ersten Kind durchschnittlich 31 Jahre alt. „Spätere Partnerwahl, bessere Ausbildungs- und Berufschancen sowie ein allgemein späterer Eintritt ins Erwachsenenleben verschieben die Erfüllung des Kinderwunsches zunehmend in ein reiferes Alter, in welchem die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft kontinuierlich abnimmt“, schreibt das Start-up. Ava und Sanitas wollen mit ihrer Partnerschaft eine Lösung für die ungewollte Kinderlosigkeit bieten. ssp

 

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