Ausstellung beleuchtet biolgische Facetten von Muttermilch

09. März 2020 14:48

Zürich - Das Zoologische Museum der Universität Zürich zeigt von März bis September die Sonderausstellung „MILCH – mütterliches Elixier“. Die vom Naturhistorischen Museum Freiburg konzipierte Ausstellung geht den biologischen Details dieser lebenswichtigen Nahrung nach.

„Milch nährt, schützt und bildet kurz nach der Geburt die Lebensgrundlage aller Säugetiere“, leitet die Universität Zürich (UZH) eine Mitteilung über die am Zoologischen Museum der Universität gastierende Sonderausstellung „Milch– mütterliches Elixier“ ein. Ihr zufolge gibt es sogar einzelne Arten von Vögeln, Insekten und Spinnen, die ihre Jungen säugen. Die vom  Naturhistorischen Museum Freiburg konzipierte dreisprachige Ausstellung soll Besucher diese und weitere der „faszinierenden biologischen Facetten dieses mütterlichen Superfoods“ nahebringen, schreibt die UZH.

Besucher der Sonderausstellung erhalten Antworten auf Fragen beispielsweise nach den Hintergründen der unterschiedlichen Konsistenz von Milch in verschiedenen Lebensräumen. Sie erfahren auch, welche Rolle die Muttermilch in grauer Vorzeit spielte, als die Säugetiere noch Eier legten. In einem interaktiven Labor können sie darüber hinaus beispielsweise selbst herausfinden, warum Milch weiss ist.

Menschen besässen „die komplexeste Muttermilch aller Säugetiere“, wird Thierry Hennet, Humanbiologe und Muttermilchforscher an der UZH, in der Mitteilung zitiert. Ihre zahlreichen Bestandteile setzten sich zudem im Verlauf der Stillzeit immer wieder neu zusammen. „Innerhalb dieser unglaublichen Komplexität gibt es für die Wissenschaft nach wie vor viele Zusammenhänge zu enträtseln“, erläutert Hennet.

Die Sonderausstellung kann vom 10. März bis zum 29. November besucht werden, der Eintritt ist frei. An insgesamt vier Sonntagen im Mai und im Juni finden zudem öffentliche Führungen von Hennet oder der UZH-Biologin Katharina Kappler statt. Die genauen Daten stellt die UZH in der Mitteilung bereit. Im Juli und August wird das Museum allerdings wegen Sanierungsarbeiten geschlossen sein. hs

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