Aussenhandel wächst weiter

Den Angaben des Amts für Statisitik (AS) zufolge hat Liechtenstein im zweiten Quartal 2018 Waren im Wert von 887 Millionen Franken exportiert. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einer Zunahme um 10,3 Prozent. Im Gegenzug führte Liechtenstein Waren im Wert von insgesamt 510 Millionen Franken ein. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 entspricht dies einem Wachstum um 6,4 Prozent.

Mehr als 61 Prozent der Ausfuhren gingen an Länder innerhalb Europas. Der Anteil Deutschlands als grösstem Handelspartner kletterte dabei von 22,3 Prozent im zweiten Quartal 2017 auf 22,6 Prozent im Berichtsquartal. Absolut gerechnet exportierte Liechtenstein Waren im Gesamtwert von über 200,33 Millionen Franken nach Deutschland, 11,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Nach Österreich, dem zweitwichtigsten Handelspartner, wurden Waren im Gesamtwert von knapp 95,6 Millionen Franken exportiert, 8,0 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2017. Der Anteil Österreichs an den Gesamtexporten ging trotzdem um 0,2 Prozentpunkte auf 10,8 Prozent zurück.

Bei den Importen wurden 81,0 Prozent der Waren aus Europa bezogen. Ihr Gesamtwert wies dabei mit 413,13 Millionen Franken eine Steigerung um 6,6 Prozent auf. Auch hier ist Deutschland mit einem Anteil von 39,0 Prozent wichtigster Handelspartner Liechtensteins. Im Berichtsquartal bezog Liechtenstein Waren im Wert von 198,87 Millionen Franken aus Deutschland. Aus dem auf den zweiten Platz liegenden Österreich wurden Waren im Wert von 116,76 Millionen Franken importiert. 

Die Aussenhandelsbeziehungen mit der Schweiz sind in den Angaben nicht eingeschlossen. Sie werden in den Erhebungen des Amts für Statistik generell nicht berücksichtigt, da der Warenhandel mit der Schweiz an den Schweizer Grenzstellen erfasst wird. hs