Ascom legt im ersten Halbjahr trotz Corona-Krise zu

17. Juli 2020 13:07

Baar ZG - Der Zuger Technologiekonzern Ascom hat im ersten Halbjahr 2020 eine Umsatzsteigerung von 2,8 Prozent erzielt.  Am Ziel für das Geschäftsjahr 2020, ein tiefes einstelliges Umsatzwachstum zu erreichen, hält Ascom fest.

Die von Ascom in einer Medienmitteilung veröffentlichen Zahlen basieren noch auf den vorläufigen und ungeprüften Ergebnissen der Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2020. Demnach ist der Nettoumsatz trotz der Corona-Krise auf 133,4 Millionen Franken gestiegen. Die Zahl schliesst die negativen Währungseffekte von 7,5 Millionen Franken ein. Zu konstanten Wechselkursen ist das ein Plus von 2,8 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Auftragseingang beläuft sich auf 154,8 Millionen Franken und liegt ebenfalls mit 1,1 Prozent im Plus.  Der Auftragsbestand stieg auf 194,3 Millionen Franken (+17,6 Prozent zu konstanten Wechselkursen). Die Profitabilität wurde verbessert und erreichte einen EBITDA von 8,4 Millionen Franken gegenüber 1,4 Millionen im ersten Halbjahr 2019 bei einer EBITDA-Marge von 6,3 Prozent (Vorjahreszeitraum 1,0 Prozent). Aufgrund der positiven Entwicklung des Cash Flow hat Ascom per 30. Juni 2020 die Bilanz verbessert und die Nettoverschuldung in positive Nettoliquidität umgewandelt.

Gründe für das erfolgreiche erste Halbjahr sieht das Unternehmen in der zügigen  Implementierung der neuen Gruppenstruktur, bei der eine schlanke und einfache Organisation und ausgeprägte Kundennähe im Vordergrund stehen. Bestehen bleibt das Jahresziel, im Geschäftsjahr 2020 ein tiefes einstelliges Umsatzwachstum (zu konstanten Wechselkursen) und eine hohe einstellige EBITDA-Marge zu erreichen.

Der gesamte Halbjahresbericht 2020 wird am 13. August 2020 veröffentlicht. Ascom ist ein Lösungsanbieter mit Fokus auf Healthcare-ICT und mobilen Workflow-Lösungen. Das Technologiekonzern ist in 18 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 1300 Mitarbeitende. gba

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