Die Forschung zu Medizintechnik am ARTORG Center hat zum Ziel, bessere Instrumente für die medizinische Diagnose und Behandlung zu entwickeln. Bild: Adrian Moser

ARTORG Center stärkt sich im Bereich Künstliche Intelligenz

22. August 2019 13:43

Bern - Das ARTORG Center for Biomedical Engineering Research wird neu von Raphael Sznitman geleitet. Damit erhält das Berner Forschungszentrum auch einen neuen Schwerpunkt im Bereich Künstliche Intelligenz.

Das Artificial Organ Center for Biomedical Engineering Research (ARTORG Center) wurde 2008 von der Universität Bern und dem Inselspital gegründet. Es ist ein strategisches Forschungszentrum, das helfen soll, Forschungsergebnisse rasch in der Praxis umzusetzen. Laut einer Mitteilung der Universität Bern macht die „Verbindung von Kliniken und Forschung zu Medizintechnik innerhalb einer medizinischen Fakultät“ das ARTORG Center „in Europa und ausserhalb der USA einzigartig“. Im Zentrum werden unter anderem künstliche Organe auf Chips, Robotik im Bereich der Chirugie und Rehabilitation sowie störungsfreie Herzklappenimplantate entwickelt.

Nun erhält das ARTORG Center einen neuen Direktor. Raphael Sznitman übernimmt die Leitung des Forschungszentrums von Stefan Weber. Mit Sznitman wird das ARTORG Center laut der Mitteilung insbesondere im Bereich Künstliche Intelligenz gestärkt. Der neue Direktor wird im Rahmen seiner Forschung die Gruppe Artificial Intelligence in Medical Imaging gründen. Diese soll neue Anwendungen in der biomedizinischen Bildgebung, Diagnostik, Intervention, Chirurgie und therapeutischen Entscheidungsfindung auf Basis der Künstlichen Intelligenz entwickeln.

Weber wird nach seiner siebenjährigen Amtszeit als ARTORG-Direktor weiterhin im Bereich Forschung und Lehre an der Universität Bern tätig sein. Unter seiner Leitung konnte das Forschungszentrum der Mitteilung zufolge viel Sichtbarkeit sowie neue Finanzmittel gewinnen. Ausserdem sind mehrere erfolgreiche kommerzielle Ausgründungen entstanden. ssp

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