Architekten wollen Hochschulgebiet lebendiger machen

Blick auf das FORUM UZH von der Rämistrasse. Bild: Herzog & de Meuron

Im Herzen der Stadt Zürich befindet sich das Hochschulgebiet mit dem Wissens- und Gesundheitscluster der Universität Zürich (UZH), des UniversitätsSpitals Zürich (USZ) und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Die Nähe der Institutionen bietet gute Chancen für eine intensive Zusammenarbeit. Die Infrastruktur des Hochschulgebiets hat allerdings seine Kapazitätsgrenze erreicht. Sie soll daher ausgebaut werden.

Im Rahmen einer Medienkonferenz haben der Kanton und die Stadt Zürich am Dienstag gemeinsam mit den betroffenen Institutionen die beiden Architekturprojekte von Christ & Gantenbein sowie Herzog & de Meuron vorgestellt. Das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron hat den Projektwettbewerb FORUM UZH gewonnen und wird für die Universität Zürich den Neubau dieses Bildungs‐ und Forschungszentrums realisieren. Entstehen wird ein trapezförmiges Gebäude, das von der Strasse zurückversetzt ist, so dass ein zusätzlicher, zentraler Platz entsteht. Im Gebäude werden neben Räumen für Lehre auch eine Bibliothek sowie eine Mensa untergebracht. Es soll zudem Räume für die öffentliche Nutzung und Sportmöglichkeiten geben.

Den Auftrag USZ Kernareal hat das ebenfalls aus Basel stammende Architekturbüro Christ & Gantenbein gewonnen. Zunächst werden im Rahmen der Gesamterneuerung des Universitätsspitals zwei neue Gebäude entstehen. „Diese bilden mit den historischen Bauten ein stimmiges Ensemble”, heisst es. Das neue Spital wird neben Patientenzimmern auch Lounges in den Verbindungsbrücken zwischen den Häusern, öffentliche Gärten sowie Cafés bieten. „Der Spitalpark wird die grüne Mitte des neuen Hochschulgebiets”, so die ETH in einer Mitteilung.

Vom 8. Januar bis zum 8. Februar findet im Amtshaus IV der Stadt Zürich auch eine Ausstellung zum künftigen Hochschulgebiet mit den beiden Siegerprojekten statt. ssp