Arbeitslosigkeit bleibt im Juli auf tiefem Niveau

08. August 2022 12:00

Bern - Die Arbeitslosigkeit ist im Juli leicht gesunken und verharrt bei einer Arbeitslosenquote von tiefen 2 Prozent. Deutlich um über 19 Prozent gegenüber dem Vormonat ist im Juli auch die Zahl der Kurzarbeitenden gesunken. Die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen stieg um über 4 Prozent.

Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren zählten im Juli 91’474 Arbeitslose. Das sind 1037 weniger als im Juni, teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) in einer Medienmitteilung mit. Damit verharrt die Arbeitslosenquote auf einem weiterhin sehr tiefen Niveau von 2 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie noch bei 2,8 Prozent gelegen. 

Auch die Zahl der Arbeitnehmenden in Kurzarbeit verringerte sich im Juli gegenüber dem Vormonat stark um 19,1 Prozent.

Waren im Vorjahreszeitraum noch über 35’000 Betriebe von Kurzarbeit betroffen, lag die Zahl im Juli nur noch bei 960 Unternehmen.

Im Juli waren etwas weniger ältere Menschen arbeitslos als im Juni. Die Zahl der Arbeitslosen im Alter zwischen 50 und 64 Jahren sank um 3,3 Prozent auf 28'309. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in dieser Altersklasse sogar um über ein Viertel.

Auch suchten im Juli weniger Menschen nach einer Anstellung. Die Zahl der Stellensuchenden lag den Angaben zufolge 5629 unter dem Vormonat. Ebenso ging die Zahl der offenen Positionen im Juli um 3738 zurück und lag bei 68’004 Stellen.

Unter den 15- bis 24-Jährigen erhöhte sich die Arbeitslosigkeit im Juli um 4,3 Prozent auf insgesamt 8089 Personen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank sie allerdings stark um mehr als ein Drittel. Damit lag die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen im vergangenen Monat bei 1,8 Prozent. Im Vorjahreszeitraum hatte sie noch bei 2,7 Prozent gelegen. ko

 

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