Aquila übernimmt Anlagegeschäft von Clientis

18. Januar 2021 09:37

Zürich - Die Clientis AG legt das Anlagegeschäft ihrer 17 regionalen Mitgliedsbanken in die Hände der Aquila AG. Sie bringe die Expertise hinsichtlich volatiler Finanzmärkte, tiefer Zinsen und sinkender Margen bei der Anlage von Kundengeldern mit.

Die zur Berner Clientis-Gruppe gehörenden 17 Regionalbanken lagern ihr Anlagegeschäft aus. Die Verantwortung dafür liegt seit Jahresbeginn in den Händen der Aquila AG mit Sitz in Zürich. Das teilt Clientis am Montag mit. Demnach hat Aquila mit seiner Plattform für Vermögensverwalter die Führung des Segments „Anlegen“ übernommen.

Zur Begründung führt Clientis an, dass anhaltend tiefe Zinsen, sinkende Margen und volatile Finanzmärkte die Anlage von Kundengeldern immer komplexer gestalteten. Aquila sei mit seiner Expertise der richtige Partner: Das Zürcher Unternehmen nehme für über 220 Partner in 75 unabhängigen Vermögensverwaltungsgesellschaften Management- und Servicefunktionen wahr. Zudem erbringe es Dienstleistungen in Research, Investments, Operations und Compliance. Darüber hinaus liefere es Unterstützung bei der Kundenkommunikation.

„Clientis und Aquila verfügen über eine ähnliche DNA im Bereich Dienstleistungs- und Servicequalität und ergänzen sich ausgezeichnet in den Kernkompetenzen“, wird Mac Cotting, Gründer und CEO von Aquila, zitiert. „Die Zusammenarbeit mit Aquila wird für die Clientis-Banken und deren Anlagekunden bedeutende Mehrwerte schaffen“, ist auch Clientis-CEO Andreas Buri überzeugt. mm

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