Appenzell Innerrhoden tritt Regierungskonferenz der Gebirgskantone bei

03. Februar 2021 14:29

Chur - Die beiden Appenzeller Kantone waren der Regierungskonferenz der Gebirgskantone (RKGK) 2018 als Beobachter beigetreten. Zwei Jahre später wird Appenzell Innerrhoden Vollmitglied der RKGK. Appenzell Ausserrhoden hat sich gegen eine Mitgliedschaft entschieden.

Die Kantonsregierungen von Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden hätten 2018 Interesse an einer Zusammenarbeit mit der RKGK gezeigt, informiert die RKGK in einer Mitteilung. Als Hintergrund werden in der Mitteilung eine Übereinstimmung der Interessen in den Politikbereichen der RKGK genannt. Die Regierungskonferenz vertritt die Interessen der Gebirgskantone insbesondere bei den Themen Raumordnung/Tourismus, Energie, Finanzen und Verkehr sowie in der Zusammenarbeit mit den grenznahen Alpenregionen.

Alle Beteiligten seien 2018 übereingekommen, den beiden Kantonen für zwei Jahre den Status eines Beobachters zu verleihen, heisst es in der Mitteilung weiter. Im Anschluss sollte eine Vollmitgliedschaft erwogen werden.

Nach Ablauf der Beobachterphase habe die Standeskommission von Appenzell Innerrhoden der RKGK ein Gesuch auf Vollmitgliedschaft unterbreitet, schreibt die RKGK. Diesem hätten die in der Konferenz vertretenen Regierungen der Kantone Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Graubünden, Tessin und Wallis einstimmig entsprochen. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden sieht dagegen von einer Vollmitgliedschaft in der RKGK ab. Als Hintergrund werden in der Mitteilung Differenzen in der Bedeutung der Kernthemen der RKGK zwischen Appenzell Ausserrhoden und den Konferenzmitgliedern genannt. hs

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