Anleger bleiben trotz mehr Zuversicht zurückhaltend

25. Juli 2019 12:48

Zürich - Schweizer Anleger werden für die Wirtschaft und die Märkte der Schweiz immer zuversichtlicher, zeigt eine Studie der UBS. Bei den Investitionen zeigen sie sich aber dennoch zurückhaltend.

Vermögende Privatpersonen und Firmeninhaber in der Schweiz sind der Wirtschaft und dem Börsenmarkt der Schweiz gegenüber zunehmend positiv eingestellt. Dies zeigt eine neue Studie der UBS. Zu der Schweizer Wirtschaft äusserten sich demnach 49 Prozent der befragten Schweizer Anleger positiv. Im Vorquartal waren es noch 41 Prozent. Weiter gaben sich 44 Prozent optimistisch, was den Börsenmarkt angeht (Vorquartal: 36 Prozent).

Trotz der zuversichtlichen Einstellung waren Schweizer Anleger „weiterhin deutlich weniger bereit“, Geld in den Markt einzubringen, heisst es. Nur 18 Prozent hatten vor, mehr zu investieren. Auch weltweit gesehen werden Anleger laut der UBS zuversichtlicher. Allerdings wollen im weltweiten Durchschnitt 46 Prozent der Anleger mehr investieren.

„Die Schweizer Anleger sind nach wie vor optimistisch, was die Entwicklung der globalen und der Schweizer Wirtschaft betrifft. Dennoch spiegelt ihr zurückhaltender Anlageansatz die turbulenten Zeiten von heute wider“, kommentiert Anton Simonet, Leiter UBS Wealth Management Schweiz & Global FIM. Auf der Liste der grössten Bedenken von Schweizer Anlegern stehen Gesundheitskosten ganz oben. An zweiter Stelle kommt der globale Handelskrieg und an dritter die steigenden Zinsen.

Der Optimismus in Bezug auf die Wirtschaft im eigenen Land war bei Schweizer Firmeninhabern mit 52 Prozent erneut stärker als bei den Anlegern. Die grössten Risiken sehen Firmeninhaber ebenfalls in den steigenden Gesundheitskosten. An zweiter Stelle folgen Vorschriften und an dritter Stelle Steuern. ssp

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