Anleger achten zunehmend auf Wirkung

15. Februar 2021 13:43

Zürich - Kriterien für Nachhaltigkeit, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sind einer Analyse des Vermögensverwalters Robeco zufolge 2020 endgültig im Mainstream angekommen. Mittlerweile achte die Kundschaft auch auf die soziale und ökologische Wirkung ihrer Anlagen.

Im vergangenen Jahr hat der auf nachhaltige Anlagen spezialisierte Vermögensverwalter Robeco erstmals mehr Vermögen in wirkungsorientierten Strategien verwaltet als in solchen, die auf Nachhaltigkeit fokussiert sind. Die Bekämpfung des Klimawandels und das Erreichen der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDG) seien vielen Kundinnen und Kunden wichtig, heisst es in einer Analyse der Nachhaltigkeitsbeauftragten von Robeco, Masja Zandbergen-Albers.

Deshalb nehme das von Robeco verwaltete Vermögen, das auf Nachhaltigkeit fokussiert und wirkungsorientiert ist, rasch zu. Seit zehn Jahren verfolge Robeco das Ziel der sogenannten ESG-Integration (economic, social, governance). Heute mache das unter ESG-Kriterien von Robeco verwaltete Vermögen fast 90 Prozent aus.

Die Kundschaft zeige grosses Interesse an Robecos wirkungsorientierten Rentenmarktfonds. Zudem interessiere sie sich für themenbezogene Strategien, die etwa durch den Circular Economy Equities-Fonds oder den Smart Energy-Fonds von Robeco verkörpert werden. Auch die Ankündigung der EU-Kommission, im Rahmen ihres Green Deals Unternehmen aktiv unterstützen zu wollen sowie der erwartete Regierungswechsel hätten 2020 das Ihre dazugetan.

Rückmeldungen von institutionellen Investoren und Vertriebspartnern hätten deutlich gezeigt, dass ESG mittlerweile im Mainstream angekommen sei. Künftig würden ESG-Kriterien noch stärker in Anlagestrategien einbezogen und der ökologische Fussabdruck werde noch wesentlicher. Überdies würden Anleger neben akzeptablen Renditen immer expliziter auch einen gesellschaftlichen Nutzen anstreben. mm

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