Anlagestiftung übernimmt Mehrheit von Econis

10. Mai 2017 10:18

Dietikon ZH - Das Dietiker IT-Unternehmen Econis hat im Rahmen einer Nachfolgeregelung seine Zukunft langfristig gesichert. Die Anlagestiftung Renaissance übernimmt die Aktienmehrheit.

Die Econis AG hat bereits vor eineinhalb Jahren eine Verjüngung eingeleitet, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Zu diesem Zeitpunkt hat Toni Fuchs die Geschäftsleitung übernommen. Fuchs beteiligt sich nun auch im Rahmen einer Nachfolgeregelung am Unternehmen. Diese Regelung sieht vor, dass die Anlagestiftung Renaissance die Aktienmehrheit von Econis übernimmt und dazu langfristig angelegte Gelder aus Schweizer Pensionskassen nutzt. „Es ging nebst einer langfristigen und umsichtigen Nachfolgeregelung auch um die Erfüllung der zukünftigen, anspruchsvollen Kunden- und Mitarbeiterbedürfnisse sowie das Wachstum und die Eigenständigkeit der Econis“, werden Verwaltungsratspräsident Ueli Looser und Unternehmensgründer Hans Blindenbacher in der Mitteilung zitiert. Blindenbacher wird nun das Präsidium des Verwaltungsrates übernehmen.

Econis ist auf IT-Infrastruktur und -Dienstleistungen spezialisiert. „Diese Lösung ermöglicht es uns, die Marktposition des Unternehmens als Schweizer IT-Service Provider zu festigen und weiter auszubauen. Neue Services im Bereich Security und Workplace Management werden dazu ihren Beitrag leisten“, heisst es von Fuchs.

Renaissance setzt bei ihrem Engagement auf die Fähigkeiten der Mitarbeitenden von Econis, wie Xavier Paternot erklärt, der für die Anlagestiftung in den Verwaltungsrat von Econis einzieht. „Uns gefallen die ausgezeichneten Referenzen und die Dynamik und Erfahrung der Belegschaft. Das Ziel von Renaissance ist es, das Unternehmen bestmöglich zu unterstützen und ihm die Mittel zu geben, um den Kunden weiterhin zuverlässige und innovative Services anbieten zu können.“ jh

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