Angehende Informatiker setzen auf Berufsmatura

12. Juli 2016 15:11

Bern - Eine Informatiklehre ist überdurchschnittlich qualifizierend und eröffnet gute Berufsperspektiven. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung der Lehrabgänger in der ICT-Branche durch die ICT-Berufsbildung.

Die Organisation der Arbeitswelt (OdA) im Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie, ICT-Berufsbildung, hat 1002 diesjährige Lehrabgänger für Informatik und Mediamatik über ihre berufliche Grundausbildung befragt. In einer Medienmitteilung stellt ICT-Berufsbildung die Ergebnisse vor. Danach waren 90 Prozent der Befragten sehr zufrieden mit ihrer Ausbildung, die grosse Mehrheit würde den Informatikberuf weiterempfehlen.

Eine Ausbildung zum Informatiker geht überdurchschnittlich oft Hand in Hand mit dem Abschluss der Berufsmatura. Ihre Quote liegt mit 36 Prozent beim Dreifachen der gesamtschweizerischen Quote von 12 Prozent. Nur folgerichtig, dass acht von zehn Befragten angaben, noch innerhalb der nächsten beiden Jahre eine Weiterbildung anzustreben, meist ein Fachhochschulstudium.

Die Mehrheit der Abgänger stellte dem eigenen Lehrbetrieb ein gutes Zeugnis aus. Gut ein Drittel der Befragten wird diesem auch in Zukunft als Fachkraft erhalten bleiben. Aber auch auf einen Wechsel wurden der ICT-Fachkräftenachwuchs in der Grundausbildung vorbereitet. Das Modell mit den drei unterschiedlichen Lernorten, Betrieb, Berufsfachschule und überbetriebliche Kurse hilft bei der Nachwuchssicherung über alle Branchen hinweg.

In die Ausbildung sind Grossbetriebe und KMUs zu gleichen Teilen involviert. Dies entspricht exakt der Präferenz der Ausgebildeten für den Arbeitsplatz nach der Ausbildung. hs

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