AMEOS fördert patientenfreundliche Kommunikation

24. Mai 2017 10:23

Zürich - Junge Mediziner mit einem Stipendium von AMEOS werden verpflichtend in patientenfreundlicher Kommunikation ausgebildet. Dazu arbeitet der Schweizer Gesundheitsversorger mit dem Sozialunternehmen Was hab' ich? zusammen.

Einer Mitteilung von AMEOS zufolge wurden von dem Sozialunternehmen aus Dresden seit 2011 bereits über 1500 Mediziner in patientenfreundlicher Kommunikation geschult. Dazu werden auf dem Internetportal Was hab' ich? medizinische Befunde von engagierten Medizinstudenten und Ärzten in eine für den Patienten leicht verständliche Sprache übertragen. Die Teilnahme ist für die Patienten kostenlos und die beteiligten Mediziner des Sozialunternehmens arbeiten ehrenamtlich. Sie bilden auch gleichzeitig die interessierten angehenden Ärzte in patientenfreundlicher Kommunikation aus. 

Für AMEOS ist die Fähigkeit, komplexe medizinische Befunde in der Alltagssprache ausdrücken zu können, eine wichtige Qualifikation, die jedoch „im Medizinstudium kaum berücksichtigt wird“, wie es in der Mitteilung heisst. Der Schweizer Gesundheitsversorger hat seine Stipendiaten deshalb verpflichtet, die Kommunikationsschulung in ihr Ausbildungsprogramm aufzunehmen. 

„Ich freue mich sehr, dass wir das Team von ,Was hab‘ ich?' als Partner gewinnen konnten“, wird der Leiter der Personal- und Organisationsentwicklung bei AMEOS, Stefan Wollschläger, dazu in der Mitteilung zitiert. „Unsere Stipendiaten werden ihre Erfahrungen in die gesamte AMEOS Gruppe einbringen können.“ Wollschläger ist überzeugt, dass dadurch „das Bewusstsein für eine gute Verständigung zwischen Medizinern und Patienten“ gestärkt und „die Kommunikation insgesamt verbessert“ wird. hs

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