AMAG Gruppe zieht positive Jahresbilanz

20. Januar 2020 11:38

Cham ZG - Die AMAG Gruppe bezeichnet das 75. Jahr ihres Bestehens als eines der erfolgreichsten. Alle vertriebenen Automarken hätten Zuwächse verzeichnet, zwei sogar Rekordergebnisse. Zudem sei die Verlegung des Konzernsitzes von Zürich nach Cham reibungslos verlaufen. Eine grosse Herausforderung bleibe die Reduktion der CO2-Emissionen.

Die AMAG Gruppe zieht Bilanz ihres Geschäftsjahres 2019. Der konsolidierte Umsatz betrage laut einer Medienmitteilung 4,7 Milliarden Franken. Es sei „ein erfolgreiches Jahr“ gewesen, heisst es in einer Medienmitteilung des Automobilhändlers. 

Im Herbst 2019 hat die AMAG Gruppe ihren neuen Hauptsitz in Cham bezogen. „Es war grossartig zu sehen, wie reibungslos dieser Grossumzug aufgrund der detaillierten Vorbereitungen funktioniert hat“, wird CEO Morten Hannesbo zitiert. „Mit neuen Arbeitsformen und kurzen Entscheidungswegen wollen wir noch agiler und umsetzungsstärker werden. Dass uns das gelingt, erlebe ich schon nach den ersten drei Monaten hier in Cham.“ Auch sei die Struktur der Tochter AMAG Retail „angepasst“ worden, „um die Synergien einer schweizweit tätigen Organisation besser zu nutzen“.

Im neuen AMAG Innovation & Venture LAB werden digitale Transformationsprojekte sowie Beteiligungen und Engagements in neuen Mobilitätsformen gebündelt. Zu den ersten „marktaktiven“ Ergebnissen gehöre das Gemeinschaftsunternehmen autoSense mit Swisscom und Zurich Versicherung. Der mobile Fahrzeugassistent werde heute in rund 40'000 Fahrzeugen eingesetzt. Ausserdem biete das LAB seit dem Herbst mit Clyde ein Abomodell für Autos an. Das dritte Start-up noviv entwickele innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte für Unternehmen und Immobilienverwalter.

Die AMAG-Marken hätten den Trend zu effizienten, kleineren Fahrzeugen erkannt und deshalb im vergangenen Jahr gute Verkaufszahlen erreicht. Das meistverkaufte Modell sei zum dritten Mal in Folge der ŠKODA OCTAVIA vor dem VW Tiguan und dem VW Golf. Insgesamt bleibe Volkswagen mit einem Marktanteil von 11,1 Prozent die beliebteste Automarke der Schweiz. ŠKODA und SEAT verzeichneten neue Rekordergebnisse. Auch Audi und VW Nutzfahrzeuge konnten zulegen. Ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr verbuchte die AMAG Leasing.

„Es war eines unserer besten Jahre, SEAT und ŠKODA mit neuen Rekordergebnissen, alle anderen Marken mit Zuwachs – was will man mehr?“ Für die Zukunft, so Hannesbo weiter, bleibe die Reduktion der CO2-Emissionen die grösste Herausforderung und „eine sehr grosse Hürde“. mm

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