Alpiq schliesst Verkauf von Industriesparte ab

02. August 2018 13:59

Lausanne - Alpiq hat den Verkauf seiner verlustträchtigen Industriesparte erfolgreich abgeschlossen. Das konzerneigene Engineering-Service-Geschäft ging an die französische Boygues Construction. Nun will Alpiq sich auf sein gewinnbringendes Kerngeschäft konzentrieren.

Einer Mitteilung von Alpiq zufolge konnte der Verkauf des Industriegeschäfts an Boygues Construction nach Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in der Schweiz und der EU am Donnerstag erfolgreich abgeschlossen werden. Die eingenommenen Mittel in Höhe von rund 800 Millionen Franken will der Energiekonzern zur Stärkung des Kerngeschäfts einsetzen. 

In den Kernbereichssparten Kraftwerkspark, erneuerbare Energien und Energiehandel sowie digitale Energiedienstleistungen hatte Alpiq auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Gewinne realisiert. Insgesamt hatte der Energiekonzern 2017 jedoch einen Verlust in zweistelliger Millionenhöhe hinnehmen müssen. 

Vom Verkauf des InTec und die Kraftanlagen-Gruppe umfassenden Industriegeschäfts sind 7650 Mitarbeiter betroffen, davon über 4000 in der Schweiz. Im Zuge der Transaktion löst Alpiq auch das Arbeitsverhältnis mit dem Leiter des Geschäftsbereiches Building Technology & Design, Peter Limacher, auf. Das Mitglied der Geschäftsleitung von Alpiq scheide per 31. Juli „in beiderseitigem Einvernehmen“ aus dem Energiekonzern aus, schreibt Alpiq in der Mitteilung. hs

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