Akquisitionen stützen Sulzer

24. Juli 2020 13:27

Winterthur - Die Coronavirus-Pandemie hat die Umsätze von Sulzer im ersten Halbjahr 2020 geschmälert. Unter Einbeziehung von Akquisitionen wurde im Jahresvergleich hingegen ein Wachstum realisiert. Betriebsergebnis und Konzerngewinn lagen weit unter den Vorjahreswerten.

Einer Mitteilung von Sulzer zufolge hat der Winterthurer Industriekonzern im ersten Halbjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von knapp 1,60 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem währungsbereinigten Rückgang um 3,9 Prozent. Mit Akquisitionen seien die Umsätze vom Vorjahr hingegen um 27,1 Millionen Franken übertroffen worden, schreibt Sulzer. Im Berichtshalbjahr hätten jedoch alle Divisionen unter den den Kunden des Unternehmens auferlegten Schutzmassnahmen gelitten.

„Wir haben unsere Widerstandsfähigkeit erneut unter Beweis gestellt, die auf unserer weltweiten Präsenz und auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen früh- und spätzyklischen Geschäften gründet“, wird Sulzer-CEO Greg Poux-Guillaume in der Mitteilung zitiert. Der Konzernchef sieht Sulzer „auf gutem Weg mit unseren strukturellen Kostenmassnahmen und gut aufgestellt, wenn sich der Markt wieder erholt“.

Als bereinigtes operatives Betriebsergebnis (EBITA) weist Sulzer im Berichtshalbjahr 120,2 Millionen Franken aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 20,5 Prozent. Die operative EBITA-Marge ging im selben Zeitraum von 9,1 auf 7,5 Prozent zurück. Beim den Aktionären von Sulzer zustehenden Konzerngewinn mussten Einbussen von 76,3 Prozent auf 15,4 Millionen Franken hingenommen werden.

Für das gesamte laufende Jahr rechnet Sulzer damit, eine operative EBITA-Marge von 8,5 bis 9,0 Prozent erreichen zu können. Im kommenden Jahr soll die EBITA-Marge wieder auf das Niveau von vor Ausbruch der Coronavirus-Pandemie angehoben werden. hs

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