AEW vergrössert Fernwärmenetz Rheinfelden

Die AEW Energie AG plant in Rheinfelden den Bau der Holzschnitzelwärmezentrale Rüchi. Dadurch kann einerseits die Leistung des Wärmeverbundes Rheinfelden Ost vergrössert und somit andererseits eine Zusammenlegung von Rheinfelden Ost mit dem Wärmeverbund Engerfeld realisiert werden. Durch die Zusammenlegung können die Gebiete Theodorshof und Alte Saline ebenfalls an das Fernwärmenetz angeschlossen und mit erneuerbarer Energie versorgt werden, wie es in einer Medienmitteilung von AEW heisst.

Die bisherige Wärmezentrale in der Schulanlage Engerfeld wird ebenso wie diverse Ölfeuerungen zurückgebaut. Zudem werden mehrere Erdgasfeuerungen ausser Betrieb genommen. Die Gebäudehülle der neuen Wärmezentrale Rüchi soll darüber hinaus mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden, deren Strom in das AEW-Netz eingespeist wird. Und schliesslich wird die Einbindung einer Thermalquelle in die neue Wärmezentrale geprüft. Mit dem Projekt von AEW und Stadt Rheinfelden soll „eine umweltbewusste und nachhaltige Wärmelösung unter Nutzung verschiedener erneuerbarer Ressourcen“ entstehen.

Laut der Mitteilung erzeugt die Holzschnitzelwärmezentrale zu 80 Prozent CO2-neutrale Wärmeenergie. Bei der Produktion desselben Energiebedarfs mit Heizöl oder Gas würden jährlich 7290 Tonnen CO2 bei Heizöl beziehungsweise 5750 Tonnen CO2 bei Erdgas entstehen. jh