ABB investiert in kanadisches Start-up

02. November 2021 12:32

Zürich/Montreal - Der Technologiekonzern ABB steigt beim Start-up BrainBox AI mit Sitz in Montreal ein. Dieses nutzt Künstliche Intelligenz, um Energiekosten und den CO2-Ausstoss im Gebäudebereich zu senken. ABB integriert die Entwicklung auch in seine eigenen Lösungen.

Der Zürcher Technologiekonzern ABB hat sich an einer Finanzierungsrunde von BrainBox AI beteiligt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dabei hat die Jungfirma aus Montreal insgesamt 24 Millionen Dollar eingenommen. Zu den Geldgebern gehören auch Esplanade Ventures und Desjardins Capital mit Sitz in Kanada sowie eine Reihe privater Investoren.

BrainBox AI entwickelt eine Künstliche Intelligenz-Lösung für den Gebäudebereich. Diese kann Energiekosten von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen um bis zu 25 Prozent senken. Ausserdem trägt sie zur Reduzierung der CO2-Emissionen um 20 bis 40 Prozent bei. Der Fokus liegt auf dem Einsatz in Zweckgebäuden.

ABB will die Entwicklung von BrainBox AI auch in sein bestehendes Portfolio von ABB Ability-Lösungen für intelligente Gebäude einbauen. „Ich bin überzeugt, dass die Investition von ABB in BrainBox AI, kombiniert mit unserem ABB Ability Building Ecosystem, uns einen Quantensprung auf dem Weg der digitalen Transformation erlauben und uns helfen wird, die Energiekosten weiter zu senken und unseren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, wird Oliver Iltisberger, Geschäftsführer der ABB-Division Smart Buildings, zitiert.

Mit dem frischen Kapital will BrainBox AI sein Produkt weiterentwickeln. Ausserdem soll die internationale Expansion vorangetrieben werden. ssp

Mehr zu ABB

Aktuelles im Firmenwiki