Aargauische Kantonalbank legt Strategie bis 2024 fest

04. Dezember 2020 15:00

Aarau - Die Aargauische Kantonalbank hat sich Kundennähe trotz zunehmender Digitalisierung des Bankgeschäfts, Nachhaltigkeit und solide Rentabilität in ihrer Strategie bis 2024 zum Ziel gesetzt. Die 32 Standorte sollen erhalten bleiben.

Der Bankrat hat die Gesamtbankstrategie 2021 bis 2024 der Aargauischen Kantonalbank (AKB) verabschiedet. Für diese Zeitspanne habe sich die AKB ambitionierte Ziele gesetzt, heisst es in der Medienmitteilung dazu. Die Kantonalbank strebe eine Kosteneffizienz (Cost-Income-Ratio) von 50 bis 55 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von 6 bis 7 Prozent pro Jahr an. Die Kapitalquote soll zwischen 16 und 18 Prozent liegen und damit die regulatorische Mindesthöhe von 12 Prozent deutlich übersteigen. Die geplante Ausschüttung soll bei mindestens 90 Millionen Franken pro Jahr liegen.

Zur Strategie gehöre neben den Kennzahlen auch die Kundenbetreuung. Hier will die AKB zwar mit der zunehmenden Digitalisierung gehen, aber dennoch die direkte Kundenbeziehung pflegen. „Das aktuelle Geschäftsstellennetz mit 32 Standorten bleibt bestehen und bietet unseren Kundinnen und Kunden, auch abseits der Zentren, die Möglichkeit für persönliche Beratungen.“, wird Direktionspräsident Dieter Widmer zitiert.

Mit der neuen Strategie verfolge die AKB drei strategische Stossrichtungen: Sie denkt nachhaltig, agiert smart und handelt persönlich. Ökologische und soziale Überlegungen würden in den unternehmerischen Entscheidungen stets mitberücksichtigt. „Als Unternehmen, das im Eigentum der Aargauerinnen und Aargauer steht, tragen wir im Bereich der Nachhaltigkeit eine besonders grosse Verantwortung“, zitiert die Mitteilung Bankratspräsident Dieter Egloff. Neben Umweltthemen stünden der Umgang mit den Mitarbeitenden und der Bevölkerung sowie die Grundsätze einer guten Unternehmensführung im Zentrum. gba 

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