9T Labs und ANSYS spannen zusammen

04. März 2020 10:17

Zürich - 9T Labs ist ein Spezialist für die digitale Produktion von Verbundwerkstoffen. Nun hat das Zürcher Start-up zusammen mit dem amerikanischen Softwareentwickler ANSYS einen gemeinsamen Workflow entwickelt, mit dem innovative Designs für den 3D-Druck erstellt und Kosten gespart werden können.

9T Labs arbeitet künftig mit ANSYS zusammen. Der Zürcher Systemanbieter für die Produktion dreidimensionaler Verbundwerkstoffe wurde 2018 als Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet. Er bietet nun gemeinsam mit dem amerikanischen Unternehmen für technische Simulationen einen integrierten Design- und Simulationsworkflow an. Dieser Workflow soll laut einer Mitteilung Hersteller dabei unterstützen, das Teilegewicht, den Materialabfall und damit die Kosten zu reduzieren. Dabei werden neue Geometrien und Faseraufbauten gefunden.

Ihre Lösungen schaffen eine Synergie zwischen den Softwares beider Unternehmen. Sie hilft Ingenieuren, die besten Leichtbauteile im 3D-Druck zu erstellen, ohne sie vorher zu produzieren oder zu testen. Dabei kann eine neue Schnittstelle in der ANSYS-Software komplexe Faserlagen, die in der Fibrify-Software von 9T Labs erstellt wurden, direkt importieren und automatisch in ein Finite-Elemente-Modell konvertieren.

Anschliessend ermöglicht Fibrify den Nutzern, sich mit den Geräten von 9T Labs zu verbinden, die Produktion zu starten und den Prozess zu überwachen. Die beiden Unternehmen werden ihre Lösung vom 12. bis 14. Mai auf der Pariser Fachmesse JEC World präsentieren. Aufgrund der Verschiebung dieser Messe von März auf Mai 2020 stellen sie ihre Lösung zudem bereits am 5. März in einem Webinar vor.

Die Teile von 9T Labs werden unter anderem in der Luftfahrtbranche, in der Medtech-Industrie und für die Herstellung von Luxusgütern eingesetzt. mm

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