Hydrospider liefert die ersten 1000 Tonnen Wasserstoff

13 Juni 2024 10:28

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Niedergösgen/Olten SO - Die Hydrospider AG hat ihre ersten 1000 Tonnen grünen Wasserstoff ausgeliefert. Mit Produktion und Vertrieb des umweltfreundlichen Treibstoffs will das Unternehmen nachhaltige Mobilität fördern und die Dekarbonisierung des Schwerverkehrs vorantreiben.

Die Hydrospider AG hat ihre ersten 1000 Tonnen grünen Wasserstoff ausgeliefert. Seit 2020 hatte Hydrospider mit seinen Partnern, darunter der Förderverein H2-Mobilität Schweiz und Hyundai Hydrogen Mobility, am Aufbau eines Ökosystems für die Beschaffung, Herstellung und Logistik von Wasserstoff gearbeitet. Dass nun mit der Auslieferung begonnen werden konnte, stellt für das Unternehmen aus Olten laut seiner Mitteilung einen Meilenstein dar.

Am Standort in Niedergösgen kann eine 2 Megawatt-Elektrolyseanlage am Laufwasserkraftwerk Gösgen bis 300 Tonnen CO2-freien Wasserstoff pro Jahr herstellen. Damit könnten 40 bis 50 Lastwagen oder 1700 E-Autos je ein Jahr lang aufgeladen werden.

Die Hydrospider AG ist aus einer Zusammenarbeit des Energiedienstleisters und Stromproduzenten Alpiq mit H2-Energie hervorgegangen. Beide Unternehmen halten je 45 Prozent der Aktien an der Hydrospider AG. Die restlichen 10 Prozent sind im Besitz der Linde GmbH.

Den grünen Wasserstoff von Hydrospider und seinen Partnern, wie die Wasserstoffproduktion Ostschweiz, nutzen aktuell etwa 20 Betreiber von Brennstoffzellen-Elektro-Lastwagen als Kraftstoff. Mit der Flotte aus H2-Lastwagen konnten bisher 9 Millionen Kilometer gefahren und dabei 7000 Tonnen CO2 eingespart werden, heisst es in der Mitteilung. „Wir bei Hydrospider sind davon überzeugt, dass grüner Wasserstoff auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Schwerverkehrs in der Schweiz leisten kann“, wird Hydrospider-CEO Nicolas Crettenand zitiert. ce/js

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