SERV erreicht Ziele

11 April 2024 12:52

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Bern - Die Schweizerische Exportrisikoversicherung (SERV) hat 2023 einen Erfolg von 13,4 Millionen Franken verbucht. Zudem trug sie zur Beteiligung Schweizer Unternehmen an grossen Projekten im Ausland bei. Nach Ansicht des Bundesrats hat die SERV ihre Ziele im Berichtsjahr gut erreicht.

Die Schweizerische Exportrisikoversicherung hat 2023 mit 222,3 Millionen Franken einen ausserordentlich hohen Schadenaufwand verbuchen müssen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Trotzdem konnte die SERV das Geschäftsjahr mit einem Erfolg von 13,4 Millionen Franken abschliessen. Zudem hat die bundeseigene Exportrisikoversicherung im Rahmen ihrer Pathfinding Strategie 33 Schweizer Unternehmen die Teilnahme an grossen Infrastrukturprojekten im Ausland ermöglicht. Nach Ansicht des Bundesrats hat die SERV damit ihre Ziele im Berichtsjahr gut erreicht.

Die von der SERV 2023 genehmigten Versicherungsanträge fielen mit 580 um 120 Policen geringer als im Vorjahr aus. Das Volumen der neuen Geschäfte lag mit 4,43 Milliarden Franken ebenfalls unter dem Vorjahreswert. Wie bereits in den Vorjahren sicherte die SERV im Berichtsjahr hauptsächliche Geschäfte von KMU im Ausland ab.

Mit einem Risikobestand von 9,67 Milliarden Franken per Ende 2023 schöpft die SERV aktuell 69,1 Prozent des vom Bundesrat festgelegten Verpflichtungsrahmens von 14 Milliarden Franken aus. Regional gesehen führten im Berichtsjahr Versicherungsdeckungen für Aufträge Schweizer Firmen in der Türkei mit 1,18 Milliarden Franken die Liste der grössten Engagements der SERV an. Nach Branchen betrachtet stand der Maschinenbau mit 2,18 Milliarden Franken Versicherungsdeckung an erster Stelle. ce/hs

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