KI-Welt kommt 2027 zum Gipfel nach Genf

20 Februar 2026 11:01

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Genf/Neu-Delhi - Die Schweiz wird 2027 Gastgeberin des Gipfels zu den Auswirkungen Künstlicher Intelligenz (KI) sein. Das hat Bundespräsident Guy Parmelin auf dem derzeit stattfindenden AI Impact Summit in Indien bekanntgegeben. Dort traf er auch mit mehreren Staats- und Regierungschefs zusammen.

(CONNECT) Der nächste Gipfel zu den Auswirkungen der KI (AI Impact Summit) wird in der ersten Jahreshälfte 2027 in Genf stattfinden. Das hat das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung jetzt bekanntgegeben. Der Bundesrat hatte sich bereits 2025 dafür ausgesprochen und seine Absicht, dieses weltweite Gipfeltreffen zu veranstalten, an seiner Sitzung vom 28. Januar 2026 noch einmal bekräftigt. Die endgültige Entscheidung für Genf ist nun auf dem am 20. Februar 2026 zu Ende gehenden AI Impact Summit 2026 in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi gefallen.

Die Organisation des KI-Gipfels ermögliche es der Schweiz den Angaben zufolge, „ihre Position in der Digitalpolitik zu stärken und ihr aktives Engagement für eine regelbasierte Weltordnung fortzusetzen“. Gleichzeitig könne das Land seine Rolle als Zentrum für Innovation und Forschung in der KI stärken.

Wie es weiter heisst, biete sich damit dem internationalen Genf Gelegenheit, die Bedeutung zu unterstreichen, die dem Völkerrecht und den Grundrechten bei Entwicklung und Einsatz von KI zukomme. Und schliesslich werde „der Gipfel den Unternehmen, der Zivilgesellschaft und den Forschenden ermöglichen, eine Dynamik anzustossen, die Innovation und Austausch begünstigt und die Chancen des Einsatzes von KI in allen Bereichen der Schweizer Gesellschaft aufzeigt“.

Am Rande des Gipfels in Neu-Delhi tauschte sich Bundespräsident Guy Parmelin mit dem indischen Premierminister Narendra Modi und dem indischen Minister für Handel und Industrie, Piyush Goyal, über die positive Dynamik des im Herbst 2025 in Kraft getretenen Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) und Indien aus. Zudem führte er Gespräche mit dem estnischen Präsidenten Alar Karis, dem finnischen Ministerpräsidenten Petteri Orpo, dem britischen Vize-Premierminister David Lammy sowie mit Khaled bin Muhammad al-Nahyan, dem Kronprinzen von Abu Dhabi. ce/mm

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