Aargauer Wirtschaft kann auf Exporte hoffen

13 February 2024 13:02

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Aarau - Der Aargauer Konjunkturbarometer hat im Januar 2024 weiter nachgegeben. Hintergrund sind rückläufige Autoverkäufe und weniger Transportverkehr auf den Strassen des Kantons. Steigende Indexwerte der ausländischen Exportdestinationen deuten aber auf Chancen für exportierende Firmen hin.

Einer Mitteilung der Aargauischen Kantonalbank (AKB) zufolge notiert der von der Bank in Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung erhobene Aargauer Konjunkturbarometer Anfang Februar bei 91,2 Punkten. Damit hat der Barometer gegenüber dem Vormonat 1,9 Prozent verloren, erläutern die Konjunkturfachleute von Kantonalbank und Standortförderung. Sie führen das Nachgeben vor allem auf rückläufige Autoverkäufe und weniger Transportverkehr auf den Strassen des Kantons zurück.

Am Horizont sind jedoch auch positive Signale für die Industrie zu sehen. So ist der ebenfalls von der AKB berechnete Einkaufsmanagerindex der ausländischen Exportdestinationen im Monatsvergleich um 1,5 Zähler auf 48,5 Punkte gestiegen. „Die globale Industrie zeigt Anzeichen einer Stabilisierung“, heisst es in der Mitteilung. Dabei heben die Fachleute die nach sieben Monaten Schrumpfung wieder anziehenden Produktionsvolumina hervor.

Neben dem Aargauer Konjunkturbarometer haben AKB und kantonale Standortförderung auch einen schweizweiten Konjunkturindikator entwickelt. Er ist im Monatsvergleich um 2,5 Prozent gesunken und liegt aktuell bei 92,5 Punkten. Im Vergleich zum Aargauer Konjunkturbarometer werden im schweizweiten Index die Finanzmarktkomponente höher und die Komponenten für Industrie und Aussenhandel tiefer gewichtet. Die Konjunkturfachleute rechnen damit, dass die von den beiden Indizes aufgezeigten Trends mit einer Verzögerung von rund drei bis sechs Monaten durch die offiziellen Wirtschaftsdaten bestätigt werden. ce/hs

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