CO2 Pipeline Schweiz AG erteilt Studienauftrag an Penspen
16 Januar 2026 11:39
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(CONNECT) Eine technische Studie soll das Design und die Standards für ein nationales Schweizer CO2-Transportnetz definieren. Den Auftrag dazu hat jetzt die CO2 Pipeline Schweiz AG dem international tätigen Londoner Ingenieurbüro Penspen erteilt. Die Studie konzentriert sich laut einer Mitteilung auf einen Pipeline-Korridor zwischen Basel und Zürich unter Berücksichtigung weiterer Verbindungen in der Ost- und Zentralschweiz. Die Pipeline soll den sicheren und wirtschaftlichen Transport des unvermeidbaren CO2 zur geologischen Speicherung im Untergrund sicherstellen.
Der Auftrag umfasst das technische Design der Hauptleitung und der zugehörigen Knotenpunkte ebenso wie Unterstützung für Trassenführung, Standortauswahl und die wirtschaftliche Bewertung sowie Beratung zur Angleichung der Vorschriften und Normen für den CO2-Transport in der Schweiz. Das Projekt soll im März 2027 abgeschlossen sein.
Penspen verfügt den Angaben zufolge über umfangreiche technische Erfahrung mit solchen Pipelines. Zu den jüngsten Projekten gehören die HyNet-CO2-Transportpipeline in der britischen Liverpool Bay und eine Dichtphasen-CO2-Pipeline in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Darren Bartlett, Penspens Direktor für Ingenieurwesen und Energiewandel, äussert sich stolz darauf, gemeinsam mit der CO2 Pipeline Schweiz AG „dieses wegweisende Projekt für ein CO2-Transportsystem voranzutreiben, das für Emittenten wie Müllverbrennungsanlagen, Zementwerke und Industrieanlagen in der gesamten Region konzipiert ist und einen Beitrag zu den nationalen Schweizer Zielen zur Reduzierung der Emissionen leistet“. Und Dominik Wlodarczak, CEO von CO2 Pipeline Schweiz, freut sich darauf, „von der umfassenden Expertise von Penspen bei der Planung von Pipelinesystemen und seinem kundenorientierten, interaktiven Ansatz zu profitieren“. ce/mm
