Genpax kämpft mit Partnern gegen Infektionen

05 Juli 2024 13:23

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Bern - Genpax spannt mit dem Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und dem Sitem StartUp Club (SSC) zusammen. Ziel ist die Zusammenarbeit im Kampf gegen Infektionen und Prävention von Ausbrüchen und Pandemien.

Das Biowissenschaftsunternehmen Genpax arbeitet mit dem Sitem StartUp Club (SSC) zusammen. Ziel ist laut Medienmitteilung des Unternehmens mit Sitz in Bern und in London eine enge Zusammenarbeit im Kampf gegen Infektionen, die die Prävention von Ausbrüchen und Pandemien ermöglicht. Der SSC ist ein in Bern ansässiger Investmentklub und Vernetzungsplattform.

Genpax erhielt dank der Zusammenarbeit mit dem SSC die Möglichkeit, seine Technologie am Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern zu validieren, heisst es in der Mitteilung. Nigel Saunders, Mitbegründer und wissenschaftlicher Leiter von Genpax, und Alban Ramette, Leiter der Bioinformatik am IFIK, haben eine vergleichende Studie durchgeführt, bei der die Ressourcen der Genpax IDEM-Plattform genutzt wurden, um die Leistung der Technologie zu testen.

Das Ergebnis ist, dass Genpax eine genaue und konsistente Ressource liefert, mit der Sequenzierungsdaten sowohl schnell als auch in grossem Umfang verarbeitet und analysiert werden können. Der Erfolg dieser ersten Bewertung führt zur weiteren Zusammenarbeit mit dem IFIK, heisst es in der Mitteilung weiter.

Genpax ist seit 2021 Teil des Berner Innovationsökosystems und wird von der Wirtschaftsförderung Bern und der Be-Advanced-Coaching-Struktur beraten und unterstützt, während es am MedTech Booster Program des Sitem StartUp Club teilnimmt, so das Unternehmen.

Genpax gehe ein kritisches globales Problem an, das sich auf mehrere Marktsektoren auswirke, von Krankenhäusern bis generell zum Gesundheitswesen. Allein in der Schweiz könnte der Einsatz der Genpax-Plattform laut der Mitteilung dazu beitragen, 25‘208 Infektionen zu vermeiden und gleichzeitig über 426 Todesfälle zu verhindern und jährlich über 185 Millionen Franken einzusparen. ce/gba 

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