WITG testet mit Geobrugg Stahlseilnetze für Fischfarmen

21 Januar 2026 13:24

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Thurgau

Tägerwilen/Romanshorn TG - Das Institut für Werkstoffsystemtechnik Thurgau (WITG) hat eine Studie zu mechanischen Beanspruchungen von Stahlseilnetzen in Fischfarmen unter realistischen Strömungsbedingungen erstellt, zusammen mit der Geobrugg AG. Jetzt wurde sie veröffentlicht.

(CONNECT) Eine aktuelle Studie des Instituts für Werkstoffsystemtechnik Thurgau ist laut seiner Mitteilung von der Fachzeitschrift „Journal of Physics“ publiziert worden. In deren Zentrum steht die Entwicklung eines Simulationsmodells, mit dem sich bei Fischfarmen die Belastungen von Gehegen aus Stahlseilnetzen durch Strömungen in Gewässern analysieren lassen.

Laut einer Mitteilung des Instituts war das Ziel, kritische Lastbereiche frühzeitig zu identifizieren und damit einen Beitrag zur Erhöhung von Sicherheit, Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit in der Aquakultur zu leisten. Die Studie entstand den Angaben zufolge in enger Zusammenarbeit mit ihrem langjährigen Forschungspartner, der Geobrugg AG. Das in Romanshorn ansässige Unternehmen entwickelt und produziert hochfeste Stahldrahtseilnetze vor allem gegen Naturgefahren wie Steinschlag, Erdrutsch, Murgang, Lawinen oder Küstenerosion.

Die Studienergebnisse hatte das WITG erstmals Ende 2024 beim Global Congress on Manufacturing and Management in Bangkok präsentiert. „Wir sind stolz auf diesen Beitrag zur anwendungsorientierten Forschung aus dem Thurgau“, heisst es in der Mitteilung vonseiten des WITG. ce/mm

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