Weltraumrat will europäische Wettbewerbsfähigkeit stärken

24 Mai 2024 13:30

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Bern - Die Europäische Weltraumorganisation ESA und die Europäische Union haben am 11. Weltraumrat eine Entschliessung verabschiedet. Sie sieht die Mobilisierung weiterer öffentlicher und privater Investitionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit vor. Zudem sollen fortschrittliche Regeln erarbeitet werden.

Der die Mitgliedsländer der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Europäischen Union (EU) vereinende Weltraumrat hat am 23. Mai in Brüssel eine Entschliessung verabschiedet, informiert das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) in einer Mitteilung. Die Schweiz ist als Gründungsmitglied der ESA in die europäische Weltraumgemeinschaft eingebunden. Sie wurde beim 11. Weltraumrat durch Staatssekretärin Martina Hirayama vertreten.

Die Entschliessung sieht die Mobilisierung weiterer öffentlicher und privater Investitionen und Ressourcen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Raumfahrtsektors vor. Zudem solle sich die Privatwirtschaft darauf einstellen, technische und finanzielle Risiken einzugehen. Darüber hinaus wird den weltraumbezogenen Mitteln von ESA, EU und Mitgliedsländern eine entscheidende Rolle „bei der Festlegung, Umsetzung und Überwachung der Politiken und Strategien für die internationale Zusammenarbeit, den sozioökonomischen Fortschritt und ein wettbewerbs- und widerstandsfähigeres Europa“ attestiert.

Die am Weltraumrat vertretenen Ministerinnen und Minister sprachen sich dafür aus, gemeinsam mit dem Privatsektor auf die Verabschiedung fortschrittlicher Regeln und vorbildlicher Praktiken hinzuarbeiten. Als Beispiel für Letztere werden in der Mitteilung Standards im Weltraumbereich genannt. Hirayama hob in ihrem Beitrag die Wichtigkeit hervor, sich gemeinsam für vorteilhafte Rahmenbedingungen einzusetzen. ce/hs

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