Auf dem Podium wurde angeregt über den Standort Volketswil diskutiert. Bild: zVg/Standort Volketswil

Volketswil will mit IPZ an Attraktivität gewinnen

01 Dezember 2025 09:47

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Volketswil/Dübendorf ZH - Die Standortförderung Volketswil hat beim öffentlichen Anlass „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ den Startschuss für eine Zusammenarbeit mit dem Innovationspark Zürich (IPZ) gegeben. Damit will die Gemeinde relevante Akteurin eines wachsenden Innovationsraums werden.

(CONNECT) Volketswil setzt bezüglich seiner Zukunftsperspektive auf Kooperation mit dem Innovation Park Zürich (IPZ). Bei der Veranstaltung „Innovationspark Zürich – Chance für Volketswil“ sagte Marcel Muri, Chef der Standortförderung Volketswil, laut ihrer Mitteilung: „Volketswil ist nicht einfach Nachbar des IPZ – wir sind Teil eines wachsenden Innovationsraums, und wir wollen aktiv mitwirken.“

Rund 100 Teilnehmende diskutierten darüber, wie Forschung, Hightech und Unternehmertum künftig noch stärker zusammenspielen können. Dabei verwies die Gemeindeverwaltung Volketswil in einer Nachricht darauf, dass auf ihrem Gebiet bereits heute „viele innovative Hidden Champions aus diversen Branchen wie Aerospace, Kommunikation/ICT, Bau und Bauzulieferer sowie anderen zukunftsgerichteten Wirtschaftszweigen tätig sind“. Andrea Claudio Thöny, Geschäftsführer der IPZ Operation, erläuterte in einem Inputreferat die Entwicklung des IPZ und die Chancen, die sich für Gemeinden im Umfeld ergeben.

Im Dialog ist laut der Gemeinde klar geworden, dass Volketswil Räume schaffen möchte, in denen Ideen entstehen, digital wie physisch: „Neue Austauschformate, stärkere Vernetzung und langfristig die Entwicklung eines Innovationsquartiers entlang der Zürcherstrasse sowie die Gebietsentwicklung im Industriegebiet stehen im Fokus.“ Zudem prüfe der IPZ derzeit, sein digitales Vernetzungsportal auch für Volketswil zu öffnen.

Die Gemeinde spricht von einer „Aufbruchstimmung“, die Standortförderung davon, dass zwar noch „viel Arbeit, Mut und Durchhaltewille bezüglich Projekten, Infrastruktur und Gebietsentwicklungen seitens Standortförderung, Wirtschaft und Gemeinde nötig ist“, aber „die Haltung für ein starkes Ökosystem“ angekommen sei. Vom Publikum sei mehrmals nach konkreten Startterminen und geplanten Projekten gefragt worden.

Muri habe darauf verwiesen, dass der Wirtschaftsstandort Volketswil so weiterentwickelt werden soll, „dass Unternehmen wachsen können, neue Partnerschaften entstehen und wir Talente anziehen, die etwas bewegen wollen.“ Gemeindepräsident Philippe Pinto ergänzte, dass es nun gelte, „das noch brachliegende Potenzial nachhaltig zu nutzen, die Entwicklung schrittweise umzusetzen und auch die Bevölkerung aktiv miteinzubeziehen“. ce/mm

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