UZH und Universität Kyoto vertiefen Partnerschaft
11 Februar 2026 12:49
Partner
(CONNECT) Im Rahmen ihrer bestehenden strategischen Partnerschaft fanden sich Forschende der UZH und der Universität Kyoto zu einem vierten Austausch in verschiedenen Disziplinen zusammen. Laut einer Mitteilung wurden beim Symposium unter dem Thema „Improving Quality of Life“ bestehende Projekte vertieft und neue Felder für Zusammenarbeit erforscht. Im Mittelpunkt standen die Bereiche Umweltwissenschaften, Regenerative Medizin sowie verschiedene Aspekte von KI.
Im Bereich der Umweltwissenschaften vereint die Kooperation Expertisen in Molekularer Pflanzenbiologie, Biodiversität und Systembiologie und treibt vielschichtige Forschungsansätze voran. Am Workshop zur Zusammenarbeit in den Pflanzenwissenschaften war unter anderem Kentaro Shimizu, Direktor und Professor am Institut für Evolutionsbiologie und Umweltwissenschaften an der UZH, beteiligt. „Pflanzenwissenschaften sind nicht nur für die Biodiversität, sondern auch für die Nahrungsmittelsicherheit von grosser Bedeutung“, so Shimizu in der Mitteilung.
Teil des Workshops waren auch Experten der Blockchain-Technologie. Die Technologie hat das Potenzial, das Sammeln und Teilen von Daten in der Pflanzenwissenschaft transparenter und zuverlässigerer zu gestalten. Nächster Schritt der Zusammenarbeit ist nun eine gemeinsame Datenerhebung im Feld, der gegenseitige Austausch von Nachwuchsforschenden sowie die Errichtung eines gemeinsamen Doktoratsstudiengangs.
Der Workshop zur Zusammenarbeit mit KI ermöglichte das gegenseitige Kennenlernen sowie die Erarbeitung von Themengebieten für mögliche Kooperationen. Laut Informatikprofessor Abraham Bernstein würden sich die KI-Ansätze der beiden Universitäten gut ergänzen. „Einer der Hauptbeiträge aus Kyoto ist der Einsatz von Technologien in politischen Diskussionen innerhalb der Bevölkerung auf der Gemeindeebene“, erklärt Bernstein. „Die Forschung an der UZH fokussiere hingegen eher auf die Funktionsweise von KI als Arbeitspartner.“
Weitere Themen des Symposiums waren zudem KI und Religion, das Vertrauen in KI und die Zellforschung. „In Zeiten, in denen globale Herausforderungen und politische Spannungen zunehmen, ist die internationale und interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger denn je“, betont UZH-Rektor Michael Schaepman in der Mitteilung. ce/nta