
UZH-Hackathon prämiert fünf Konzepte für Starlab-Mission
21 November 2025 13:12
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(CONNECT) Elf studentische Teams haben ihre Ideen für eine wirtschaftliche Nutzung des Starlab beim Starlab Space Mission Hackathon weiterentwickelt und präsentiert. Fünf von ihnen wurden nach Ende dieses 30-stündigen Wettbewerbs im Innovationspark Zürich ausgezeichnet. Organisiert wurde dieser Hackathon vom in Dübendorf ansässigen Space Hub der Universität Zürich (UZH) gemeinsam mit verschiedenen Partnern. Hintergrund ist die derzeit in Entstehung begriffene unternehmerische Raumfahrtökonomie, für die es neue Ideen braucht.
Wie es in einem Bericht der UZH heisst, suchten die Teilnehmenden dafür neue Lösungen. Insgesamt hatten sich 260 Personen für die 60 ausgeschriebenen Plätze beworben. Sie stammten von verschiedenen Universitäten in Deutschland und der Schweiz und aus unterschiedlichen Disziplinen wie Soziologie, Maschinenbau, Biotechnologie, Psychologie oder Game Design.
„Unser erster Space Mission Hackathon mit Starlab zeigt die Kraft der interdisziplinären Zusammenarbeit in ihrer besten Form“, wird Maria Olivares, Head Innovation der UZH, zitiert. „Genau diese Art von disziplinübergreifender Innovation fördern wir an der Universität Zürich.“
Elf Teams mit je fünf bis sieben Teilnehmenden traten an, fünf wurden mit insgesamt 9000 Franken ausgezeichnet. Platz 1 errang das Projekt zur Kristallzüchtung für Halbleiter in der erdnahen Umlaufbahn. Platz 2 ging an das Projekt Photonik-Hersteller: kreislaufwirtschaftliche Materialverwendung für die bedarfsgerechte Fertigung von Werkzeugen. Platz 3 teilen sich das Team StarWash mit seiner Erforschung der Frage, wie Menschen im All ihre Kleidung waschen können und das Projekt ACE, das sich auf automatisierte Experimente im Weltall als Dienstleistung fokussierte. Zudem wurde der Diversity-Sonderpreis für ein interdisziplinär zusammengesetztes Team an Space Minders für sein Konzept „Share a hot beverage in space, to mitigate sensory deprivation and social isolation“ vergeben. ce/mm