Universität Porto startet BRITE-EU Projekt

17 Februar 2026 11:05

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AICEP Portugal

Porto - Die Universität Porto hat das Projekt BRITE-EU gestartet. Die Initiative soll mit einer europäischen Förderung von etwa 3 Millionen Euro über vier Jahre Talente fördern und die branchenübergreifende Zusammenarbeit stärken, um Forschung und Innovation in Widening-Ländern zu verbessern.

(CONNECT) Die Universität Porto hat laut einer Mitteilung Ende Januar den Startschuss für das Projekt „BRITE-EU – Boosting R&I Talent Interoperability and Employability in Europe“ gegeben. Die Initiative wird vom Competence Centre on Active and Healthy Ageing der Universität Porto (CCEAS-UP) koordiniert und wird im Rahmen des Horizont Europa-Programms der Europäischen Union mit 3 Millionen Euro unterstützt. Ziel ist es, in den kommenden vier Jahren Talente zu fördern und die branchenübergreifende Zusammenarbeit zu stärken, um Forschung und Innovation in europäischen Ländern mit geringerer Forschungs- und Innovationsleistung, sogenannte Widening-Länder, zu verbessern.

Die Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte und die geschlechtsspezifische Ungleichheit auf dem Forschungsarbeitsmarkt sind zwei der grössten Herausforderung der Widening-Länder, zu denen auch Portugal gehört. BRITE-EU wird diese Probleme angehen, indem es die Forschungs- und Innovationskapazitäten in Ländern wie Portugal, Tschechien und Rumänien stärkt. Zu den Zielen gehören die Steigerung der Beschäftigungsfähigkeit, die Förderung branchenübergreifender Zusammenarbeit sowie die Unterstützung institutioneller Reformen bis Ende 2029.

„Wir wollen die Abwanderung hochqualifizierter Fachkräfte verringern, die Geschlechterparität und Chancengleichheit verbessern und Widening-Länder, wie beispielsweise Portugal, für Spitzentalente attraktiver machen“, erklärt Elísio Costa, Koordinator von CCEAS-UP, in der Mitteilung.

Das Konsortium mit Fokus auf digitale Gesundheit vereint die Expertise von elf Institutionen aus Widening-Ländern wie Portugal, Tschechien, Rumänien und Serbien sowie aus fortgeschritteneren Innovationsökosystemen wie Spanien und Schweden. Zu den Partnern gehören unter anderem die Universitäten von Alcalá (Spanien), Novi Sad (Serbien) und Lund (Schweden). ce/nta

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