UNISERS verkauft erstes Fabrikwerkzeug für unkontaminierte Chips
04 Februar 2026 11:37
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(CONNECT) Die UNISERS AG hat ein erstes Fabrikwerkwerkzeug zur Kontaminationskontrolle in der Halbleiterfertigung Unternehmensangaben zufolge an einen „führenden Halbleiterhersteller“ verkauft. Wie die 2019 gegründete Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich in ihrer Mitteilung weiter ausführt, handelt es sich dabei um ein vollautomatisches, serienreifes System, das die Kontaminationskontrolle für optimierte Chip-Produktionserträge revolutionieren soll. Dafür setzt UNISERS seine beiden proprietären Technologien Surface Enhances Particle Sizing und Surface Enhanced Raman Spectroscopy ein. Sie sollen die durch Kontaminationen auf Wafern und in Prozessflüssigkeiten verursachten kostspieligen Ertragsschwankungen vermeiden.
Dieser Meilenstein „spiegelt die jahrelange Arbeit an einem grundlegend neuen Ansatz zur Erkennung und Klassifizierung von Verunreinigungen auf molekularer Ebene wider und baut auf dem Erfolg unserer Laborwerkzeuge auf, die bereits bei Kunden im Einsatz sind“, wird Mitgründer und CTO Ali Altun zitiert. „Mit diesem System, das nun in der Fabrik eingesetzt wird, machen wir einen entscheidenden Schritt in Richtung Massenproduktion.”
Parallel dazu hat UNISERS sein Führungsteam verstärkt. Chuck Milligan ist zum CEO und der langjährige KLA-Manager Oresta Donzella zum strategischen Berater ernannt worden. Mit dem ersten System, das im Werk eines Kunden im Einsatz ist, „bewegt sich UNISERS von der Validierung zur Skalierung“, so Milligan, und damit von Labor- und Pilotumgebungen zum kontinuierlichen, automatisierten Einsatz in der Produktion. Dementsprechend wird sich UNISERS im Jahr 2026 auf die Skalierung seiner Fabrikplattform und deren zunehmendem Einsatz in Produktionsumgebungen von Kunden konzentrieren. ce/mm
