The Singularity Group investiert in ausgewählte Halbleiter und erhält FINMA-Lizenz

22 Juli 2026 09:49

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Innovation Zürich

Zürich - The Singularity Group hat die halbjährliche Neugewichtung ihrer Investmentstrategie abgeschlossen. Die Zürcher Anlageboutique setzt auch im zweiten Halbjahr auf ausgewählte Halbleiterunternehmen. Zudem hat das Unternehmen die FINMA-Lizenz als Verwalterin von Kollektivvermögen erhalten.

(CONNECT) The Singularity Group (TSG), eine Zürcher Anlageboutique und neu von der Finanzmarktaufsicht (FINMA) lizenzierte Verwalterin von Kollektivvermögen, hat ihre halbjährliche Neugewichtung der Investmentstrategie abgeschlossen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung informiert, bleibt der Fokus auf ausgewählten Halbleitertechnologien, die als Schlüsselkomponenten für die Entwicklung leistungsfähiger Künstliche Intelligenz (KI)-Systeme gelten.

Im Zentrum der Strategie für das zweite Halbjahr stehen Unternehmen aus den Bereichen Aufbau- und Verbindungstechnik sowie High-Bandwidth Memory, einem vertikal gestapelten Hochleistungsarbeitsspeicher. Nach Einschätzung von TSG bestehen bei diesen Technologien strukturelle Engpässe entlang der KI-Wertschöpfungskette, während sie für die nächste Generation von KI-Chips unverzichtbar sind. „Die Eintrittshürden sind in diesen Nischengebieten enorm hoch, die Nachfrage auch. Das ist die perfekte Kombination für gesteigerte Preisgestaltung und damit unerwartet starkes Ertragswachstum, das einige Investoren auf dem falschen Fuss erwischt hat", wird CEO Evelyne Pflugi in der Mitteilung zitiert. Mit der Neugewichtung reduziert TSG zudem das Engagement in Unternehmen, deren Geschäftsmodell primär auf Cloud-Diensten basiert. „Hier sehen wir kaum mehr Preisgestaltungsmacht", so Pflugi.

Neben der Anpassung der Anlagestrategie gibt TSG auch den Erhalt der FINMA-Lizenz bekannt. Diese ermögliche den Zugang zu neuen institutionellen Kundensegmenten und stärke die Vernetzung innerhalb der Asset-Management-Branche, wird CIO Pierre Guillier zitiert. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für uns“, so Guillier. Ab August übernehmen Pierre Guillier und Alessia Favotto das Management des Flaggschiffprodukts Singularity Fund. Da der Fonds den Singularity Index abbildet, bleibt die regelbasierte Anlagestrategie unverändert. Nach Unternehmensangaben zählt der Singularity Fund in seiner Morningstar-Vergleichsgruppe über alle Zeithorizonte hinweg zu den zehn besten Fonds. ce/ja

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