SwissFoundations regt Anerkennung von Stiftungen in Standortförderung an
02 Juni 2026 14:09
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(CONNECT) Der Schweizer Stiftungssektor soll in der Standortpolitik des Bundes als eigenständiger Akteur anerkannt werden. Das fordert SwissFoundations in der Antwort auf die Vernehmlassung zur Botschaft über die Standortförderung 2028 bis 2031.
Die Interessenvertretung der Förderstiftungen regt an, Förderstiftungen als Akteursgruppe in die Zieldefinition der Standortpromotion aufzunehmen. Der Stiftungsstandort Schweiz solle in die internationale Kommunikation von Switzerland Global Enterprise und verwandter Organisationen aufgenommen werden. Bei der Förderung von Ansiedlungen sollten Stiftungsstrukturen und philanthropisches Kapital berücksichtigt werden. SwissFoundations möchte in den Steuerungsgremien der Standortförderung mindestens Beobachterstatus erhalten.
SwissFoundations begründet seine Anregungen auch mit dem wirtschaftlichen Gewicht. Die derzeit 13‘782 aktiven Stiftungen verfügen über rund 160 Milliarden Franken Gesamtvermögen und ein jährliches Fördervolumen von 6 Milliarden Franken.
Der Verband verweist auf die Kantone Zürich, Genf und Basel-Stadt, die bereits eine aktive Standortpolitik zur gezielten Förderung der Rahmenbedingungen für gemeinnützige Akteure betreiben. St.Gallen und Luzern prüfen in Studien die regionale Bedeutung des Sektors.
Am 29. Mai hat laut einer Mitteilung ein erstes strukturiertes Gespräch zwischen dem Stiftungssektor und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) stattgefunden. Dabei trafen sich SwissFoundations-Präsidentin Lisa Meyerhans, Vizepräsidentin Suzanne Avedik und Geschäftsführerin Jasmina Ritz mit Martin Saladin, Leiter Direktion für Standortförderung, Simone Häberli, Leiterin KMU-Politik, sowie Regula Hofer, stellvertretende Ressortleiterin Exportförderung/Standortpromotion des SECO. ce/ug