Swisscontact setzt Schwedens Förderprogramm für Kosovo um

20 Februar 2026 09:52

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Zürich - Die gemeinnützige Zürcher Stiftung Swisscontact implementiert im Kosovo das neue schwedische Entwicklungsprogramm GROW. Es soll bis 2030 mit umgerechnet 4,3 Millionen Franken Wachstum und Marktexpansion von Unternehmen in den Sektoren Möbel, Textilien und ländlicher Tourismus fördern.

(CONNECT) Die Entwicklungsorganisation Swisscontact hat laut ihrer Mitteilung von der Schwedischen Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit den Auftrag erhalten, ihr Förderprogramm GROW für den Kosovo umzusetzen. Für die Entwicklung des dortigen Privatsektors verfügt GROW bis Juni 2030 über ein Gesamtbudget von umgerechnet rund 4,3 Millionen Franken.

Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen in den Sektoren Möbel, Textilien und ländlicher Tourismus das Wachstum von Unternehmen ebenso fördern wie deren Expansion in neue Märkte und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf Europa und Schweden.

Die 1956 von Akteuren der Schweizer Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft gegründete unabhängige und gemeinnützige Stiftung Swisscontact ist mit über 1200 Mitarbeitenden in mehr als 40 Entwicklungs- und Schwellenländern tätig. Sie fördert Aus- und Weiterbildung und Unternehmertum für nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Im Kosovo hat Swisscontact bereits seit vielen Jahren das Mandat des Staatssekretariats für Wirtschaft, dessen Programme Swiss Import Promotion und Swiss Entrepreneurship zu implementieren. Für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit setzt Swisscontact seit 2015 das Programm Skills for Jobs um. Das Swisscontact-Projekt Neue Perspektiven zielt darauf ab, die wichtigsten sozioökonomischen Bedingungen in der ärmsten Gegend des Kosovo, im Bezirk Kukës und in der Gemeinde Dibër, zu verbessern und dadurch die Abwanderung nach Grossbritannien zu stoppen. ce/mm

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