Stadtzürcher Gewerbe steht unter Druck
15 Juli 2025 14:50
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(CONNECT) Während die Wirtschaft in Zürich wächst, stagniert das Gewerbe. Das ist das Ergebnis der Gewerbestudie 2025, die die Stadtentwicklung Zürich durchgeführt hat. Laut ihrer Medienmitteilung soll diese Analyse die Bemühungen der Stadt unterstützen, gewerblichen Tätigkeiten ein attraktives Umfeld zu bieten. Immerhin spielten sie eine wichtige Rolle für eine verlässliche Nahversorgung. Ausserdem böten sie Arbeits- und Ausbildungsplätze auch in zukunftsträchtigen technischen Fachberufen an.
Unter Gewerbe werden in dieser Studie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 49 Vollzeitstellen verstanden. Dabei reicht das Spektrum von Produktion und Handwerk wie etwa Schreinereien, Bäckereien und Strassenbau über Reparatur und Instandhaltung wie in Autogaragen bis hin zu Gastronomie und quartierbezogene Dienstleistungen von Wäschereien, Coiffeursalons, Schuhmachereien und Optikergeschäften.
Ein differenzierteres Bild ergibt sich, wenn man – wie in der Studie geschehen – zwischen publikumsorientiertem und produzierendem Gewerbe unterscheidet: Die Zahl der Beschäftigten und Arbeitsstätten mit starkem Bezug zum Quartier stieg im untersuchten Zeitraum zwischen 2011 und 2022 um jeweils 5 Prozent. Dagegen nahm die Zahl der Arbeitnehmenden im produzierenden Gewerbe um 10 Prozent ab und die der Arbeitsstätten um 1 Prozent.
Gleichzeitig, so die Stadtentwicklung, stehe das Gewerbe der Stadt unter Druck. Die seit 2005 durchgeführten Firmenbefragungen zeigten, dass sich Verfügbarkeit und Mietpreisniveau vor allem von Produktions- und Verkaufsflächen für kleinere Unternehmen über die Jahre verschlechtert haben. ce/mm