Stadt Zürich vergibt erste Mittel im Förderprogramm KlimUp

05 April 2024 13:01

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Zürich/Winterthur - Die Stadt Zürich wird im Rahmen ihres neuen Förderprogramms für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft neun Jungunternehmen aus dem ganzen Kanton und acht gemeinnützige Organisationen fördern. Insgesamt werden in der ersten Runde von KlimUp mindestens 1,2 Millionen Franken vergeben.

Die Stadt Zürich hat die erste Beitragsrunde für ihr neues Förderprogramm KlimUp abgeschlossen, informiert das städtische Gesundheits- und Umweltdepartement in einer Mitteilung. In diesem Förderprogramm werden Jungunternehmen und gemeinnützige Organisationen im Engagement für Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft unterstützt. In der ersten Runde waren 167 Anträge eingegangen. Unter ihnen hat eine Fachkommission neun Jungunternehmen in der Frühphase und acht gemeinnützige Organisationen für eine Förderung ausgewählt.

Die neun Jungunternehmen erhalten jeweils einen Grundbeitrag von 35'000 Franken. Er kann erhöht werden, wenn das Jungunternehmen eine erfolgreiche erste Finanzierungsrunde absolviert. In diesem Fall verdoppelt KlimUp die privat eingeworbenen Mittel bis zu einem Höchstbetrag von 215'000 Franken. 

Die geförderten Unternehmen kommen aus dem ganzen Kanton. Zu ihnen gehören b-char AG aus Bachenbülach, die Borobotics GmbH und die eightinks AG aus Winterthur. Die Fabas Foods GmbH kommt  aus Dietikon, die Field Food AG aus Illnau-Effretikon. Die Unbound Potential GmbH hat ihren Sitz in Thalwil, die upwater AG in Dübendorf. Nur die Cotierra AG ist in der Stadt Zürich zuhause, die rematter AG sogar in Zug.

Die Förderbeiträge für gemeinnützige Organisationen teilen sich in Zuschüsse zwischen 30'000 und 100'000 Franken für fünf Projekte und mehrjährige Betriebsbeiträge in Gesamthöhe von 500'000 Franken für drei Organisationen auf. Eine Liste der geförderten Start-ups und Organisationen stellt das Departement für Umwelt- und Gesundheitsschutz online bereit. 

Insgesamt werden in der ersten Runde damit mindestens 1,2 Millionen Franken vergeben. Das bis 2028 oder bis zur Ausschöpfung der Mittel angelegte Förderprogramm verfügt über 14 Millionen Franken. Anträge für die zweite Beitragsrunde können noch bis zum 29. April eingereicht werden. Über die nächste Vergabe wird im Juni 2024 entschieden. ce/hs

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