Schweiz zählt so viele Stiftungen wie noch nie

05 Februar 2026 12:32

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Zürich - Die Zahl der Schweizer Stiftungen hat Ende 2025 mit 13'782 Stiftungen einen neuen Höchststand erreicht. Auch das Nettowachstum hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das geht aus ersten Zahlen des 17. Schweizer Stiftungsreports hervor. Er wird am 26. Mai 2026 veröffentlicht.

(CONNECT) Der Schweizer Stiftungssektor wächst weiter. Zum Jahresende erreichte er mit 13'782 Stiftungen im Land ein Rekordhoch. Das geht aus einer von Swiss Foundations, dem Verband gemeinnütziger Stiftungen, veröffentlichten ersten Mitteilung zum Stiftungsreport für das Jahr 2025 hervor. Der gesamte Report wird am 26. Mai 2026 veröffentlicht.

Laut den ersten Zahlen wurden im vergangenen Jahr insgesamt 325 neue gemeinnützige Stiftungen gegründet. 253 wurden gelöscht. Damit beläuft sich das Nettowachstum auf 72 Stiftungen. Im Vorjahr verzeichnete die Schweiz noch ein um mehr als die Hälfte tieferes Nettoplus von 30 Stiftungen.

Die meisten Stiftungen gibt es im Kanton Zürich. Die Stiftungsdichte liegt im Landesdurchschnitt bei 15,1 Stiftungen pro 10'000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Am höchsten bleibt sie mit 42,9 Stiftungen im Kanton Basel-Stadt, gefolgt von Glarus (27,5) und Graubünden (26,7).

Der Kanton Genf erzielt mit 31 Stiftungen das höchste Nettowachstum aller Kantone, gefolgt vom Tessin mit 16 neuen Stiftungen. Im Kanton Zug scheint die Welle der Krypto-Stiftungen abzuflachen: Zehn Neugründungen standen acht Löschungen gegenüber.

Der Schweizer Stiftungsreport wird jährlich vom Center for Philanthropy Studies der Universität Basel, von SwissFoundations und dem Zentrum für Stiftungsrecht der Universität Zürich publiziert. ce/mm

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