Schweiz und Japan stärken Kooperation in der Quantenmechanik

08 Oktober 2025 10:54

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Bern/Kyoto - Die Schweiz wird künftig im Bereich der Quantenwissenschaft und -technologie enger mit Japan zusammenarbeiten. Zu diesem Zweck hat Staatssekretärin Martina Hirayama in Kyoto am Rande eines Wissenschaftsforums eine Absichtserklärung unterzeichnet.

(CONNECT) Die Schweiz und Japan haben eine Kooperationsvereinbarung für den Quantenbereich in Wissenschaft und Technologie geschlossen. In diesem strategischen Gebiet soll die Zusammenarbeit vertieft werden, heisst es in einer Mitteilung des Bundes. Ein entsprechendes Memorandum of Cooperation haben Martina Hirayama als Schweizer Staatssekretärin für Bildung, Forschung und Innovation und der japanische Wissenschafts- und Technologieminister Minoru Kiuchi am 5. Oktober in Kyoto unterzeichnet. 

Die Unterzeichnung fand am Rande des Science, Technology and Innovation for Future Society Forums (STS-Forum) statt. Laut Mitteilung ist dies eine Plattform, auf der Entscheidungstragende der Wissenschafts- und Innovationsgemeinschaft aus aller Welt zusammenfinden. Thema seien Herausforderungen ethischer, sozialer und ökologischer Art gewesen, die in Zusammenhang mit neuen Technologien stehen. 

Martina Hirayama war vom 29. September bis 5. Oktober für eine Wissenschaftsmission nach Japan gereist. Auf ihrem Programm standen neben dem STS-Forum einige bilaterale Treffen, heisst es. So hat sie nicht nur mit Minoru Kiuchi, sondern auch mit Amtskollegin Toshiko Abe Gespräche geführt, der Ministerin für Bildung, Kultur, Sport, Wissenschaft und Technologie. Der Bund verweist auch darauf, dass sie Persönlichkeiten getroffen habe wie den Präsidenten der japanischen Agentur für Wissenschaft und Technologie (JST), Kazuhito Hashimoto, und den CEO des Technology Strategy Center der japanischen Organisation für die Entwicklung neuer Energien und industrieller Technologien (NEDO), Kikuo Kishimoto. ce/yvh

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