Schweiz und EU sprechen über Regulierung des Finanzmarkts

05 Juli 2024 12:24

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Bern - Die Schweiz und die EU haben ihren Dialog über die Regulierung des Finanzmarkts wieder aufgenommen. Er war seit 2017 unterbrochen. Die Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Erklärung festgehalten.

Das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) und die Europäische Kommission haben am 4. Juli ihren seit 2017 unterbrochenen Dialog über die Finanzmarktregulierung wieder aufgenommen. Bei dem Treffen in Bern kam laut einer Mitteilung des SIF und des Eidgenössischen Finanzdepartements eine breite Palette an Themen zur Sprache.

Die Beratungen umfassten die Stabilität des Finanzmarkts, grenzüberschreitende Tätigkeiten und den Kapitalmarkt. Ausserdem wurden Fragen der Digital und Sustainable Finance, der Cybersicherheit und der Versicherungen erörtert. Am Ende einigten sich beide Delegationen auf eine gemeinsame Erklärung über die Ergebnisse dieses Regulierungsdialogs.

Die Schweizer Delegation mit Vertreterinnen und Vertretern des SIF, der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht, der Schweizerischen Nationalbank sowie des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten wurde geleitet von SIF-Staatssekretärin Daniela Stoffel. Die EU-Delegation wurde angeführt von John Berrigan, dem Chef der Generaldirektion Finanzstabilität, Finanzdienstleistungen und Kapitalmarktunion. ce/mm

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