
Roman Schmid übernimmt das Präsidium von glow. das Glattal
05 Juni 2026 15:28
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(CONNECT) Die Regionalkonferenz der Vernetzungsgruppe glow. das Glattal hat einstimmig eine neue Spitze gewählt: Der Stadtpräsident von Opfikon-Glattbrugg, Roman Schmid, ist neuer Präsident und Bassersdorfs Gemeindepräsident Christian Pfaller dessen Stellvertreter. Die bisherige Präsidentin Edith Zuber stand glow seit 2020 vor. Sie hat den Verbund laut einer Mitteilung zukunftsgerichtet aufgestellt. Edith Zuber scheidet nach 12 Jahren aus dem Amt der Gemeindepräsidentin von Dietlikon.
Ihre bisherige Stellvertreterin Marlis Dürst beendet ihre Zeit als Gemeindepräsidentin von Wangen-Brütisellen. Neben Edith Zuber und Marlis Dürst verlassen auch die Stadtpräsidenten von Kloten, René Huber, und Wallisellen, Peter Spörri, die politische Bühne. Der ehemalige Gemeindepräsident von Schwerzenbach, Benno Hüppi, tritt von der Spitze der Zürcher Planungsgruppe Glattal ZPG zurück. Aus beruflichen Gründen tritt die Bassersdorfer Gemeinderätin Selina Stampfli von ihrem Amt zurück und beendet gleichzeitig ihr Engagement im Vorstand der Arbeitsgruppe Jugend von glow. das Glattal.
„Gemeinsam können wir etwas erreichen“, sagte Roman Schmid nach seiner Wahl. Denn glow ist laut dem neuen Präsidenten nicht nur ein Kreis, in dem politische Vertretende sich darüber austauschen, wie es in der Nachbargemeinde läuft. Von diesem Willen legten die Vorsitzenden der glow-Arbeitsgruppen in ihren Berichten Zeugnis ab. Arbeitsgruppenvorsitzende Soziales und Stadträtin Heidi Kläusler-Gysin berichtete: Im Schulterschluss werde nach Lösungen gesucht, wie Personen mit psychosozialen Problemen und Suchterkrankungen untergebracht werden könnten.
Bei der Konferenz gab zudem David Marmet, Chefökonom Schweiz der Zürcher Kantonalbank, einen Überblick auf die wirtschaftliche Lage der Schweiz im internationalen Kontext. „Selten haben wir so viele Verwerfungen wie momentan beobachtet“, erklärt er. Dennoch sah er Grund für vorsichtigen Optimismus: Für die Schweiz sei das Risiko einer Rezession gering, so seine Einschätzung. Die widerstandsfähige Schweizer Wirtschaft mache die globalen Bewegungen in gedämpfter Form mit. Generell gab er für den Kanton Zürich jedoch mit: „Der Wohlstandsvorsprung schwindet, denn das Wachstum der Beschäftigung ist schwach, Einkommen und Vermögen pro Kopf wachsen unterdurchschnittlich.“
Glow vereint acht Zürcher Gemeinden mit insgesamt rund 130‘000 Bewohnenden: Bassersdorf, Dietlikon, Dübendorf, Kloten, Opfikon, Rümlang, Wallisellen und Wangen-Brüttisellen. Sie verstehen ihre Region als Netzstadt und gehen Problemstellungen im Verbund an. Die Delegierten von glow trafen sich in den Räumlichkeiten des Unternehmens Burri Public Elements in Opfikon. ce/yvh