Rohstoffhandel erbringt 2,3 Prozent der Schweizer Wertschöpfung

18 November 2025 15:30

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Neuenburg - Der Rohstoffhandel im engeren Sinn hat 2024 in der Schweiz eine Wertschöpfung von 19,2 Milliarden Franken erbracht. Das entspricht 2,3 Prozent der Schweizer Wirtschaftsleistung. Der Rohstoffhandel konzentriert sich auf die Kantone Genf mit 58 Prozent und Zug mit 27 Prozent.

(CONNECT) Die Schweiz spielt im globalen Rohstoffhandel eine führende Rolle. Laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Statistik haben die im Rohstoffhandel im engeren Sinn tätigen Unternehmen im vergangenen Jahr eine Wertschöpfung von 19,2 Milliarden Franken erzielt. Das macht 2,3 Prozent der gesamten Schweizer Wertschöpfung aus.

Der Rohstoffhandel konzentriert sich dabei auf wenige Unternehmen wie Glencore in Baar ZG, Mercuria, Trafigura und Vitol in Genf sowie auf wenige Kantone. Unternehmen in Genf steuern 58,4 Prozent der Wertschöpfung in dieser Branche bei, Unternehmen in Zug 27 Prozent. Es folgen die Waadt mit 6,5 Prozent, das Tessin mit 3,6 Prozent und Zürich mit 2,3 Prozent.

Der Handel mit festen Brennstoffen wie Kohle und mit Mineralölerzeugnissen generiert 41,5 Prozent der Wertschöpfung der Branche. Der Handel mit Erzen, Metallen und Metallhalbzeugen folgt mit 33 Prozent. Der Grosshandel mit Getreide, Rohtabak, Saatgut und Futtermitteln steuert 6,4 Prozent der Wertschöpfung bei, gefolgt vom Handel mit chemischen Erzeugnissen.

Der grosse Teil der tatsächlichen Handelsströme läuft nicht über die Schweiz. ce/ug

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