Oman und reFuel.ch kooperieren bei nachhaltigen Kraftstoffen
22 Dezember 2025 09:45
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(CONNECT) Das Konsortium reFuel.ch unter Führung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat mit dem Oman eine Vereinbarung zur Produktion nachhaltiger Kraftstoffe geschlossen. Im Rahmen dieser Vereinbarung soll im Freihandelsbereich des Hafens Sohar zunächst ein Pilotprojekt errichtet werden, heisst es in einer Mitteilung.
In dieser ersten Ausbaustufe soll die Produktionsanlage über eine Photovoltaikstromanlage mit einer Leistung von 25 Megawatt versorgt werden. Nach Prüfung der Machbarkeit soll diese Anlage dann zunächst auf 200 Megawatt, später auf 2 Gigawatt ausgebaut werden. Die Anlage soll genutzt werden, um nachhaltige Treibstoffe herzustellen. Der Hafen von Sohar eignet sich als logistisch wichtiger Standort für die Handelsrouten zwischen Europa und Asien, so die Mitteilung.
reFuel.ch ist ein Konsortium, dem neun Schweizer Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstitute sowie ein Industriepartner angehören. Neben der Empa handelt es sich dabei um das Paul Scherrer Institut (PSI), die Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich (ETH) und Lausanne (EPFL), die Università della Svizzera italiana (USI), Universität Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), die Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI), Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sowie Casale. Das Projekt in Oman wird von der Empa im Rahmen des Programms SWEET (Swiss Energy Research for the Energy Transition) geleitet. SWEET wird vom Bundesamt für Energie (BFE) finanziert und geführt. Nach Ausführung der Machbarkeitsstudien der Empa soll das Sohar-Projekt im Sommer 2026 an ein von der Industrie geführtes Konsortium übergehen. ce/ww