Netzwerk Standort Schweiz fordert aktive Gestaltung des Standortes
15 Juni 2026 15:37
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(CONNECT) Netzwerk Standort Schweiz begrüsst in einer Mitteilung die Ablehnung der 10 Millionen-Initiative in der Abstimmung vom 14. Juni. Der Volksentscheid schaffe Planungssicherheit für Wirtschaft, Investitionen und die internationale Positionierung der Schweiz. Er dürfe aber nicht als Signal verstanden werden, dass die Probleme bei den Wohnkosten, den Verkehrsbelastungen und den verfügbaren Arealentwicklungsflächen gelöst seien.
Der Dachverband der Schweizer Standort- und Wirtschaftsförderungen sieht die eigentliche Herausforderung in der Gestaltung des Wachstums. „Die Schweiz hat kein Wachstumsproblem – sie hat ein Gestaltungsproblem“, schreibt er in einer Mitteilung. Er fordert deshalb eine Offensive für den Standort Schweiz.
Zu dieser Offensive gehört laut Mitteilung erstens eine aktive Raumplanung. Diese müsse qualitätsvolle Verdichtung ermöglichen und wirtschaftliche Entwicklung, Mobilität und Freiräume gemeinsam denken. Die Schweiz brauche zweitens Stabilität, Innovationsfreundlichkeit und verlässliche Rahmenbedingungen, um als Standort für Unternehmen, aber auch für Forschung und Entwicklung attraktiv zu bleiben. Dabei sollten namentlich die Regionen gestärkt werden, diese brauchten die entsprechenden Instrumente und Spielräume. Die Infrastruktur müsse viertens konsequent auf qualitatives Wachstum ausgerichtet werden. Die Schweiz solle zudem ihr inländisches Fachkräftepotenzial noch besser nutzen.
Dem 1998 gegründeten Netzwerk Standort Schweiz gehören rund 110 Mitglieder aus den Bereichen Standortförderung, Regionenmarketing, Wirtschaftsförderung, Arealentwicklung, Raumplanung und Immobilien an. ce/ug