Nestlé Purina investiert 200 Millionen Franken in Mexiko

15 Mai 2024 13:58

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Mexiko-Stadt - Nestlé Purina investiert 200 Millionen Franken in den Ausbau seiner Fabrik für Heimtiernahrung in der Stadt Silao in Mexiko. Damit wird die Fabrik zur grössten für Heimtiernahrung in Lateinamerika.

Nestlé erweitert nach dem kürzlich angekündigten Ausbau seiner Kaffeeproduktionslinie auch die Produktion von Heimtiernahrung in Mexiko. Nestlé Purina investiert 200 Millionen Franken in den Ausbau seiner Heimtiernahrungsfabrik in der Stadt Silao in Zentral-Mexiko. Die Erweiterung umfasst laut Medienmitteilung  eine dritte Produktionslinie für Nassfutter und eine vierte für Trockenfutter. Damit wird die Fabrik zur grössten für Heimtiernahrung in Lateinamerika.

Der mexikanische Markt ist der wichtigste für Purina in Lateinamerika und macht 45 Prozent des Gesamtumsatzes von Purina in dieser Region aus. Er ist auch der viertgrösste Markt für Purina weltweit, was die wachsende Bedeutung der Schwellenländer für das Heimtierfuttergeschäft unterstreicht, heisst es in der Mitteilung von Purina, einem seit 2001 im Besitz von Nestlé befindlichen Tochterunternehmen.

„Mexiko spielt eine fundamentale Rolle für unsere Aktivitäten in Lateinamerika und dient als Schlüsselmarkt und strategische Drehscheibe für Nestlé“, wird Laurent Freixe zitiert, CEO der Zone Lateinamerika bei Nestlé. Mexiko stehe im Mittelpunkt der  Wachstumsstrategie in der Region.  

In der Fabrik in Silao werden nach Firmenangaben derzeit 125 Sorten Trockenfutter und 45 Sorten Nassfutter für Haustiere hergestellt. Das Werk beschäftigt fast 600 Menschen. Mit der Erweiterung werden bis zu 94 neue Arbeitsplätze geschaffen. In den vergangenen zehn Jahren hat Nestlé mehr als 700 Millionen Franken in die Purina-Fabrik in Silao investiert.

Ein zusätzliches 48 Hektar grosses Grundstück, das an das Gelände angrenzt, wurde erworben, um künftige Erweiterungen des Werks und den Bau eines Vertriebszentrums für den lokalen Markt und den Export zu ermöglichen. Seit 2022 wird die Fabrik zu 100 Prozent mit erneuerbarer Energie betrieben. ce/gba 

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