Ministerium fördert mit 4 Millionen Euro den Agrarklimaschutz

03 Juli 2024 12:39

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Berlin - Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt mit 4 Millionen Euro Innovationen für praktischen Klimaschutz. Die Fördersumme soll in ein Forschungsprojekt mehrerer Verbundpartner fliessen. Untersucht werden E-Traktoren, klimaverträgliche Tierhaltung sowie digitale Zukunftsbetriebe.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) vergibt gemäss einer Medienmitteilung eine Fördersumme in Höhe von 4 Millionen Euro an ein Gemeinschaftsforschungsprojekt für mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft. Bis 30. Juni 2027 sollen laut dem deutschen Bundesminister Cem Özdemir Innovationen bei Landmaschinen, Tierhaltung und Digitalisierung vorangebracht werden. „Hier liegen grosse Potenziale für den Klimaschutz in der Landwirtschaft“, wird er zitiert.

Das BMEL vergibt das Geld an drei Verbundvorhaben, an dem mehrere Hochschulen, Verbände und Institutionen beteiligt sind. Auf Basis der Ergebnisse sollen Landwirtinnen und Landwirte beim praktischen Klimaschutz unterstützt werden. 600’000 Euro gehen an die Universität Kassel und die Innotech Ingenieursgesellschaft. Forschungsschwerpunkt sei die Entwicklung eines vollelektrischen Pflegetraktors zur Emissionsreduzierung für kleine und mittlere Agrarbetriebe.

Das vom Forschungsring koordinierte Verbundvorhaben Klimaschutz durch Tierhaltung (KlimaTier) erhält 1,5 Millionen Euro. Ziel seien klimafreundliche Strategien für die ökologische Tierhaltung. Verbundpartner sind Bioland Beratung GmbH, Öko-BeratungsGesellschaft, Justus-Liebig-Universität Giessen und Technische Universität München (TU).

Insgesamt 1,9 Millionen Euro investiert das BMEL in die Weiterentwicklung und Praxiserprobung digitaler Humus- und Nährstoff-Managementsysteme in Zukunftsbetrieben zum Klimaschutz (digiMan). Die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, das Leibniz-Institut für Agrartechnik und der Verein Bioökonomie schliessen sich unter Koordination der TU München zusammen für Innovationen bei Humus- und Nährstoff-Managementsystemen. Sie sollen in sogenannten Zukunftsbetrieben Praxistests durchlaufen. ce/heg

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