Info-Tech skizziert erfolgreiche Führungsstrategien für IT-Verantwortliche
01 Juli 2026 13:07
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(CONNECT) Die Info-Tech Research Group hat ihren diesjährigen Bericht zu IT Talent Trends veröffentlicht. Demnach wird die IT-Branche momentan geprägt durch gesetzliche Regulierungsänderungen, Fachkräftemangel, Künstliche Intelligenz (KI) und neue Technologien, branchenübliche Normen- oder Regulierungsänderungen sowie Cybersicherheitsvorfälle. In diesem Rahmen kommt es zu Umbrüchen, die auch einen Wandel im Führungsstil erfordern. Anhand von vier Trends erläutert Info-Tech, welche Weichen CIOs stellen können, damit Teams effizienter arbeiten und mit minimalem Personalzuwachs technologische Innovationen vorangetrieben werden können.
Info-Tech definiert den ersten Trend als den Aufstieg der Schlüsselkompetenzen. Durch die Automatisierung ändern sich die Anforderungen an die Kompetenzen der Mitarbeitenden. KI reduziert zudem den Bedarf an fundierten technischen Kenntnissen. IT-Berufe entwickeln sich darum von der rein technischen Ausführung hin zu geschäftsorientierten Beratungsfunktionen, die zwischenmenschliche und kognitive Fähigkeiten voraussetzen – etwa in Bezug auf Problemdefinition, Kommunikation, Verhandlungsgeschick und systemisches Denken. Es gelte, Mitarbeitende nicht nur nach ihren technischen Qualifikationen einzustellen, sondern IT-Rollen mit Fokus auf Beratung und Partnerschaften neu zu definieren.
Der zweite Trend bezieht sich auf Lernagilität als Kernkompetenz. Durch den schnellen technologischen Wandel ist traditionelles Lernen über Schulungen zu langsam und inkonsistent geworden. Auch die Einstellung neuer Mitarbeitender sei zu langsam, kostspielig und ineffektiv. CIOs sollten Lernagilität als zentrales Mitarbeiterkriterium etablieren und kontinuierliches Lernen in den Arbeitsalltag integrieren. Mithilfe von KI ist möglich, Weiterbildungen zu skalieren und personalisieren.
Als dritten Trend nennt Info-Tech die Konvergenz von Talent und Transformation. In hybriden Teams sollten KI-Systeme definierte Rollen in Prozessen übernehmen und an der Seite von Menschen arbeiten. Dadurch werden menschliche Fähigkeiten ergänzt, bestimmte Aufgaben automatisiert und gleichzeitig Innovation beschleunigt. CIOs sollten deshalb neue Rollen und Karrierewege rund um neue Technologien schaffen, Mensch-KI-Workflows gezielt planen und flexible, hybride Arbeitsmodelle strategisch einführen. KI ist dabei kein Werkzeug, sondern ein Teammitglied.
Der vierte Trend beschreibt eine anpassungsfähige Kultur als Motor des Wandels. IT-Führungskräfte müssen laut dem Bericht eine anpassungsfähige und resiliente Kultur fördern, in der Wandel als Konstante und Wachstumschance verstanden wird. So können neue Technologien eingeführt werden, ohne die Belegschaft zu überfordern. Um eine solche Kultur aufzubauen, müssen CIOs in die Entwicklung von Führungskräften investieren und die Entscheidungsfindung auf unteren Ebenen stärken. Der Fokus sollte auf Empathie, Change-Management und Coaching liegen. Wichtig sind dabei Mechanismen, die kontinuierliches Feedback und aktives Zuhören ermöglichen.
Die Info-Tech Research Group unterstützt weltweit aktuell über 30’000 IT-, Personal- sowie Marketing-Fachleute und betreibt Niederlassungen in Kanada, Grossbritannien, in den USA, in Australien und Singapur. Sie bietet unabhängige und praxisorientierte Forschungs- und Beratungsleistungen, die Führungskräfte dabei unterstützen sollen, zeitnah strategische und fundierte Entscheidungen zu treffen. ce/nta
