Info-Tech-Report weist CIOs den Weg zum KI-Erfolg 2026
28 Januar 2026 11:13
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(CONNECT) Der aktuelle Bericht CIO Priorities 2026 der Info-Tech Research Group verdeutlicht die steigenden Erwartungen an IT-Verantwortliche und skizziert fünf Prioritäten, um diesen gerecht zu werden. Chief Information Officers (CIOs) müssen laut Info-Tech in diesem Jahr messbare Erfolge in Bezug auf Innovation, Resilienz und Wachstum liefern. Treiber hierfür sind die Dynamik im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) und die wirtschaftliche Unsicherheit. Die Prioritäten wurden auf Basis von Umfragen, Analysen und Interviews erarbeitet. Sie sollen dazu beitragen, die Phase des Experimentierens mit KI hinter sich zu lassen und durch KI nachhaltigen Mehrwert zu generieren. Dabei richtet sich Info-Tech nicht nur an Organisationen, die bereits mitten in der digitalen Transformation stecken, sondern auch an alle, die noch am Anfang stehen.
Die erste Priorität legt den Fokus auf KI-Investitionen, die laut der Fachleute an den Wertströmen der Organisation ausgerichtet werden müssen. Dreiviertel der befragten CIOs gehen davon aus, dass 2026 in agentische KI investiert wird. Doch das ist erfolgreicher, wenn viele Organisationen auch generell die IT-Architektur aufwerten und etwa Fachkräfte sowie Prozesse darauf abstimmen. Daran schliesst zweitens die Forderung nach einem integrierten und breit abgestützten Risikomanagement an. Das Datenmanagement hingegen sollte drittens bei spezialisierten Fachkräften liegen. Dieser Schritt erhöht die Datenqualität und KI-Fähigkeit, heisst es.
Gemäss der Analysen wird KI am häufigsten für IT-Sicherheit eingesetzt und damit steigt das Vertrauen in die Effektivität dieser Lösungen. Viertens geht es um die Notwendigkeit, hier auf Transparenz, Governance und menschliche Kontrolle zu achten. Denn auch eine zu starke Automatisierung birgt Risiken. Letztlich ist fünftens ein diszipliniertes IT-Finanzmanagement die Grundlage für wirksame IT- Initiativen, so der Bericht. Die Umfragen zeigen, dass CIOs zu einem grösseren Anteil als andere Führungspersonen damit rechnen, dass IT-Budgets wachsen. Gerade in unsicheren Zeiten helfen Transparenz, Kostenzuordnung und eine wertorientierter Mittelzuweisung, wichtige Projekte zu realisieren.
„CIOs können nicht länger als reine Serviceanbieter agieren. Von ihnen wird erwartet, als Architektinnen und Architekten von Wertschöpfung aufzutreten und Ergebnisse sichtbar, messbar und im gesamten Unternehmen reproduzierbar zu machen“, wird Brian Jackson, Principal Research Director bei Info-Tech, zitiert.
Die Info-Tech Research Group unterstützt weltweit aktuell über 30’000 IT-, Personal- und Marketing-Fachleute. Es bestehen Niederlassungen in Kanada, Grossbritannien, in den USA, in Australien und Singapur. Sie bietet unabhängige und praxisorientierte Forschungs- und Beratungsleistungen, die Führungskräfte dabei unterstützen sollen, strategische, zeitnahe und fundierte Entscheidungen zu treffen. ce/ug
